Kundgebung in Tübingen: Wir haben es satt - für eine zukunftsfähige Landwirtschaft

Auch 2019 werden sich wieder VerbraucherInnen, LandwirtInnen und alle, die eine Wende in der Agrarwirtschaft für unerlässlich halten, in Tübingen zum süddeutschen Ableger der Berliner Großkundgebung anlässlich der "Grünen Woche" treffen. Kommt alle zur Kundgebung und zur begleitenden Fachveranstaltung!

Die Demo findet am 19.1.19 statt. Treffpunkt für alle ist der Marktplatz Tübingen um 11 Uhr.

Dokuwinter im K9 Kulturzentrum

Di. 15.01.2019 - Intelligente Bäume

Di. 12.02.2019 - Jane

Di. 12.03.2019 - Climate Warriors

Beginn 19:00 Uhr // Einlass ab 18:30 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Termine Salinen/Jahresprogramm

  • Mo., 14. Jan.: "Menschengemachtes Kleinod an der Küste Montenegros: die Salinen von Ulcinj" (Lisa Maier und Stefan Ferger – EuroNatur). Treff 20.00 Uhr Nabu-Zentrum Reichenau.
  • Mo., 28. Jan: "Verschollene, wiederentdeckte und neue Fische mitten in Europa" (Markus Bühler / Rottenburg), Treff: 19.00 Uhr, im Treffpunkt Petershausen, Georg-Elser-Platz 1 (http://www.konstanz.de/treffpunkt/)

Öko-Tipp zu Schnee und Glätte "Salz gehört in die Suppe"

Bei Schnee und Glätte greift die Streupflicht: Doch salzhaltige Taumittel sind schädlich für Boden, Pflanzen und Gewässer. Gehwege besser mit der Schneeschaufel räumen. Der Winter kommt nun auch zu uns in den Südwesten. Ab Mitte der Woche soll es flächendeckend in Baden-Württemberg schneien. Eis und Schnee machen den Gang zur Arbeit, Bäcker oder Schule zur Rutschpartie. Es greift die Streupflicht: Vor dem eigenen Grundstück muss geräumt werden. Salzhaltige Taumittel sind aber sehr schädlich für Boden, Pflanzen und Gewässer. Es gibt umweltfreundliche Alternativen.

Der BUND Baden-Württemberg bittet die Bürger*innen, beim Schneeräumen an Pflanzen und Tiere zu denken und gänzlich auf Streusalz zu verzichten."Jedes Jahr werden Unmengen Streusalz eingesetzt und Bäume am Straßenrand oder im Garten schwer geschädigt. Auch Haustiere, die mal raus müssen, haben mit der scharfen Salzlösung zu kämpfen.

Bitte beachten Sie die Streusalzverbote und greifen Sie zu umweltfreundlicheren Mitteln", sagt Fritz Mielert, Umweltschutzreferent beim BUND Baden-Württemberg. Jährlich kommen nach Angaben des Umweltbundesamts bundesweit 1,5 Millionen Tonnen Streusalz zum Einsatz. In harten Wintern kann die Menge auf über vier Millionen Tonnen steigen.

Schäden durch Streusalz

Die Schäden an Bäumen und Sträuchern zeigen sich vor allem in den Sommermonaten. Korrosionsschäden an Fahrzeugen, Brücken und Oberflächen von Gebäuden oder Baudenkmälern gehen häufig auf das Konto von Streusalz. Schuhe und Kleidung werden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Am besten verzichtet man gänzlich auf Streusalze, auch dann, wenn der Einsatz am eigenen Wohnort eigentlich erlaubt ist.

Einsatz in den meisten Kommunen verboten

Die Verwendung von Streusalz ist in den meisten Kommunen verboten und mit einem Bußgeld belegt. Nicht immer wird das Salzverbot kontrolliert oder geahndet. Auch andere Streumittel sollten nur sparsam verwendet werden, da diese ebenfalls die Umwelt belasten. Um abstumpfende Streumittel wie Splitt oder Kies herzustellen, auszubringen und wieder einzusammeln, braucht es Energie, besonders, wenn dafür Streu- und Kehrfahrzeuge eingesetzt werden. Zudem können Splitt und Granulat giftige Substanzen wie Arsen, Blei oder Quecksilber enthalten.Schaufel, Kies, Sand: umweltfreundliche Alternativen Dabei gibt es umweltfreundliche Alternativen.

Fritz Mielert: "Salz gehört in die Suppe und nicht in die Natur und Umwelt. Bei Schneefall reicht es meist aus, Gehwege gründlich und frühzeitig mit Schippen und Besen zu räumen. Bei Eis und erhöhter Glättegefahr bieten sich Sand, Kies oder Sägespäne als Streumittel an." Auch Streumittel mit dem Umweltzeichen "Der Blaue Engel" sind geeignet und weitgehend frei von umweltschädlichen Stoffen. Gebrauchtes Streugut gehört weder in die Mülltonne noch in die Kanalisation, sondern sollte von der Stadtreinigung aufgekehrt und fachgerecht aufgearbeitet werden.

Rückblick Jubiläumsfeier 40 Jahre BUND Konstanz

Die BUND-Spechte schneiden gemeinsam mit BUND-Konstanz-Gründer Manfred Kermann den Geburtstagskuchen an.


Seit nunmehr 40 Jahren setzt sich der BUND Konstanz für den Umwelt- und Naturschutz in Konstanz und der Region ein. Mit seiner Arbeit zur Umweltbildung, den Streuobstwiesen und der Landschaftspflege hat der Umweltverband das Stadtbild geprägt und das Bewusstsein für die Natur der Umgebung sensibilisiert. 

Diese langjährigen Erfolge wurde nun angemessen gefeiert! Es war ein rauschendes Fest am vorletzten Samstag im Wolkensteinsaal. Über 160 Gäste, darunter und zahlreiche namhafte Vertreter des Umwelt- und Naturschutzes genossen ein abwechslungsreiches Abendprogramm.

Highlights waren der musikalische Auftritt der BUND-Spechte mit ihrem selbstgebastelten Naturschmuck, sowie der darauffolgende gemeinsame Kuchenanschnitt mit dem BUND-Konstanz-Gründer Manfred Kermann.
Außerdem durften wir uns über eine Festrede des Geschäftsführers des BUND-Landesverbandes Ralf Stolz und der Konstanzer Landtagsabgeordneten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Nese Erikli, freuen.

Auch ein Rückblick über die letzten 40 Jahres des BUND Konstanz in Form einer Dia-Show wurde geboten. Eindrücklich war die Festrede von Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND. Eigens aus Berlin angereist, sprach er sich leidenschaftlich für den Umweltschutz aus und betonte die Bedeutung der BUND-Ortsgruppen wie Konstanz, die den Naturschutzgedanken zu den Menschen bringen und aktiv vor Ort umsetzen.

Gerne können einige Aufnahmen der Veranstaltung in unserem Fotoalbum auf Facebook eingesehen werden. Wir freuen uns über jeden Besucher!

Unser Tier der Woche

Ich bin der Kuckuck und lebe glücklich am Hafner! Die ausgelassene Waldlandschaft mit ihren Freiflächen und moorastigen Gebieten ist einfach ideal. Dazu gibt es eine ganze Reihe anderer Vögel. Auf diese bin ich aufgrund meines Brutverhaltens angewiesen, denn ich lege einfach ganz frech meine Eier zu anderen Vögeln in die Nester - dabei kann ich mich so perfekt auf eine Art spezialisieren, dass ich sogar deren Ei-Farbe und -Größe imitieren kann. Ich werde also immer in anderen Vogelfamilien unterschiedlicher Arten großgezogen!

Mein Bestand ist über die gesamte westliche Palärktis verbreitet, einzelne Territorien umfassen bis zu 30 km². Den kalten Winter über ziehe ich dann nach Südafrika.

Mein Namensgebender "gu-kuh" Ruf ist weit zu hören und hat mir eine gewisse Popularität geschaffen. Sogar Uhren wurden nach mir benannt, ich bin eben ein echter Star.
Ich stehe zurzeit nicht auf der roten Liste, jedoch schwinden meine Bestände seit Jahren stetig. Damit man noch oft meinen populären Ruf aus unseren Wäldern hören kann, ist deren Erhaltung für mich essentiell, und dazu gehört auch das Gebiet des Hafners.

Dominique Seeger stellt sich vor

Hallo, mein Name ist Dominique Seeger und ich vertrete ab dem 15.12.2018 Julia Nestler in Elternzeit.

Bis Januar 2020 bin ich zuständig und Ansprechpartnerin für die Öffentlichkeitsarbeit, die Umweltberatung und die Betreuung und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen des BUND Konstanz. Des Weiteren unterstütze ich den Vorstand, die Ehrenamtler*innen und betreue die Kindergruppenleiter*innen im BUND Regionalverband Bodensee-Oberschwaben und des Landkreises Konstanz.

Nach meinem Bachelor-Studium in Geographie und Ethnologie war ich 8 Monate als Ehrenamtliche beim BUND Konstanz tätig. Diese Tätigkeit erweiterte sich ab September 2018 auf eine 450€-Stelle, in der ich für die Elternzeitvertretung eingearbeitet wurde. So konnte ich bereits vielseitige Erfahrungen in Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit sammeln und bin mit den Arbeitsweisen des BUND Konstanz bestens vertraut.

Ich freue mich auf das nächste Jahr beim BUND Konstanz!

Werktags bin ich in der Geschäftsstelle zu folgenden Zeiten zu erreichen:
Montag, Mittwoch, Freitag: 09.00–13.00
Dienstag, Donnerstag: 13.00–17.00

Tel.: 07531 / 15164 — E-Mail: bund.konstanz@bund.net

Unser demeter-Apfelsaft

Probieren Sie doch mal unseren demeter-Apfelsaft von Konstanzer Streuobstwiesen! 

1 Flasche – 2,50 € (inkl. Pfand 0,15 €)

1 Kasten (6 Flaschen) – 15,00 € (inkl. Kastenpfand 2,40 €)

Der Verkauf des Apfelsafts findet in der BUND-Geschäftsstelle im Palmenhaus statt.

Erfolg am Hambacher Forst

Am 6.10.2018 demonstrierten ~ 50.000 Menschen friedlich für einen schnellen Kohleausstieg und gegen die Zerstörung des Hambacher Waldes. Es war die bislang größte Anti-Kohle-Demonstration im Rheinischen Revier.

Die Veranstalter der Großdemonstration, die Initiative Buirer für Buir, der BUND, Campact, Greenpeace und die Natur-Freunde Deutschlands, forderten gemeinsam mit den Demonstrationsteilnehmern einen schnellen Ausstieg aus der klimaschädlichen Energieerzeugung durch Kohle und einen Komplettverzicht auf die geplante Rodung des Hambacher Waldes seitens RWE.

Auch online sprechen sich immer mehr Menschen für entschlossenen Klimaschutzund gegen die Abholzung des Waldes aus. Mehr als 800.000 Menschen unterstützen bereits den Online-Appell „Hambacher Wald: Retten statt roden“.

Weitere Informationen zur Demo

Igeln richtig über den Winter helfen


Wer im Herbst einen Igel im Garten findet, kann ihn bei seinen Winterschlafvorbereitungen unterstützen. Dichtes Gebüsch, Reisig- und Komposthaufen oder trockene Hohlräume unter Holzstapeln im Gartenhäuschen oder unter Treppen eignen sich als Schlafplatz. Diese Materialien nutzen Igel, um ihre Nester zu isolieren. Je größer der Haufen, desto besser ist die Wärmedämmung.

Igel füttern: Wenn, dann richtig!

Dafür eignet sich Katzen- oder Hundedosenfutter, ungewürztes Rührei, gekochtes Geflügelfleisch oder durchgegartes Hackfleisch. Auf den Speiseplan der Stacheltiere gehören auf keinen Fall Essensreste, Süßes oder Gewürztes. Igeltrockenfutter darf nur in geringen Mengen unter das weitere Futter gemischt werden.

Zu Trinken bekommen Igel frisches Wasser, aber keine Milch. Der darin enthaltene Milchzucker ist für sie unverdaulich und sie bekommen Durchfall, woran sie schlimmstenfalls sterben können. Sobald es friert und schneit, darf nicht mehr gefüttert werden, denn Nahrungsmangel ist ein wichtiger Auslöser für den Winterschlaf.

Wann brauchen Igel Hilfe?

Wer einen hilfsbedürftigen Igel findet, sollte unbedingt Expertenrat einholen, denn falsche Hilfe kann mehr schaden als nutzen. Fachkundige Tipps und die Nummer einer Beratungs-Hotline gibt es auf der Webseite des Vereins "Pro Igel" (www.pro-igel.de). Oft kennen auch Tierärzte, der örtliche Tierschutzverein oder das Veterinäramt Igelstationen im näheren Umkreis.

Mehr Informationen zum Umgang mit Igeln finden Sie hier:

Pressekontakt:

  • Magnus Wessel, Naturschutz-Experte beim BUND, Tel.: 030-27586-543, E-Mail: magnus.wessel@bund.net
  • Katrin Matthes, BUND-Pressereferentin, Tel.: 030-27586-531; E-Mail: presse@bund.net
  • www.bund.net

Hilfe bei Wespennestern

Ein Wespennest im Rolladenkasten, auf dem Dachboden oder in der Erde nahe des Hauses zu finden, ist für die meisten Menschen zunächst einmal eine unangenehme Überraschung. Doch nicht alle Wespen sind Störenfriede. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gibt Tipps, wie mit einem Nest umgegangen werden sollte.

VHS Weiterbildung Naturpädagogik & Naturwissen vermitteln 2019

Die VHS veranstaltet eine Weiterbildung zum Thema "Naturpädagogik & Naturwissen vermitteln".

Die Weiterbildung richtet sich an ErzieherInnen, PädagogInnen, LehrerInnen, andere Multiplikatoren, die mit Kindern arbeiten, sowie an BiologInnen o.a. NaturwissenschaftlerInnen, die ihr Wissen anwendungsbezogen und kindgerecht weitergeben möchten. Mütter bzw. Väter, die den Kurs im Interesse ihrer eigenen Kinder belegen, können in einzelnen Fällen in den Kurs genommen werden. 

Eine Infoveranstaltung findet am Freitag, den 16. November 2018 um 19.30 Uhr im Raum 0.7 der VHS Landkreis Konstanz, Katzgasse 7, 78462 Konstanz statt. 

Alle wichtigen Infos finden Sie anbei im Veranstaltungsflyer. 



Umwelttipps für Geflüchtete

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