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Ortsverband Konstanz

Immer mehr Online-Petitionen gegen 5G

13. August 2019

Neue Informationen und Termine rund um das Thema Elektrosmog und 5G

Eine Petition vom BUND in Hamburg ist hinzugekommen - sie freuen sich über jede Unterschrift, siehe bei

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1372

Am 23.9 findet die offizielle Anhörung im Bundestag zur erfolgreichen online-Petition 88250 „Moratorium für 5G“ statt. Eine sofortige Aussetzung der aktuell laufenden 5G-Frequenzversteigerung ist möglich, zumal bis heute keine Technikfolgenabschätzung für 5G vorliegt.

Jörn Gutbier, Vorsitzender von diagnose:funk: „Gerade bei 5G zeigt sich, wie durch den Einfluss der Mobilfunk-Lobby die Studienlage verzerrt dargestellt wird. Die Meinungsbildung der Bundesregierung über die Risiken fußt auf verharmlosenden und falschen Informationen. Doch die Bevölkerung lässt sich nicht länger täuschen, das zeigt der Erfolg dieser Petition.“

Kundgebung und Demo in Berlin am 22. September 2019, 14:00 vor dem Reichstag. Mahnwachen finden dort vom 20.-22.09. statt.

Es gibt auch eine europaweite Bürgerinitiative welche unter anderem die Aktionen in Berlin mit organisiert. Jede Form der Unterstützung ist willkommen.

www.attention-5g.eu/

In der 3sat-Wissenschaftssendung ‚nano‘ vom 4.4.2019 kamen führende Wissenschaftler zu Wort, die vor den bereits bekannten Risiken von Mobilfunkstrahlung warnen und weiteren Forschungsbedarf anmahnen.

Es geht dabei vornehmlich um die bisher geführte Streitfrage ob nun Nichtionisierende-Strahlung, neben der offiziell anerkannten thermischen Wirkung, auch noch weitere schädigende Effekte auf die Biologie hat oder nicht. Bisher wurden diese nicht-thermischen biologischen Effekte zwar in vielen Studien nachgewiesen aber von der Industrie und den Behörden offiziell geleugnet.

Da überrascht nun ein Infoschreiben des Schweizer Umweltamtes zu 5G, welches an alle Schweizer Kantone versendet wurde. Das verblüffende ist der Absatz 7.2 auf Seite 6. Dort kann man lesen, was ja sonst stets bestritten wird: Beeinflussung der Hirnströme, Beeinflussung der Durchblutung des Gehirns, Beeinträchtigung der Spermienqualität, Destabilisierung der Erbinformation sowie für Auswirkungen auf die Expression von Genen, den programmierten Zelltod und oxidativen Zellstress.
Im letzten Satz des Abschnittes werden dann aber absurder weise mögliche gesundheitliche Auswirkungen wieder offen gelassen. Der Hintergrund dieser absurden Formulierung könnten versicherungsrechtliche Haftungskriterien sein.

Infoschreiben: kurzelinks.de/w7pp

Zum Thema Haftung dürfte es auch interessant sein zu wissen, dass einer der größten Rückversicherer der Welt, Swiss-RE, 5G für nicht versicherbar erklärte (Ein Rückversicherer versichert Versicherungsgesellschaften).

Artikel: kurzelinks.de/zrhw

Eine weitere Sensation ist die Meldung vom 27.07.2019. Demnach hat die WHO gesundheitsschädliche Auswirkungen durch Nichtionisierende-Strahlung offiziell in die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, kurz ICD, aufgenommen. Ärzten stehen nun diese neuen Schlüssel zur verschlüsselten Diagnose und Charakterisierung von Krankheitsbildern, verursacht durch Elektrosmog, zur Verfügung:

Codes: icd.codes/icd10cm/W90

Mehr zum Thema Elektrosmog sowie die Ansprechparterin beim BUND Konstanz findet ihr hier.

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