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Ortsverband Konstanz

Europa verändern für Bienen, Bauern und Bäuerinnen- Update

14. Januar 2020 | BUND, BUNDintern, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Schmetterlinge, Wildbienen

Es ist eine alarmierende Tatsache: Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten sterben. Eine aktuelle Studie der Universität München belegt erneut den Trend des Insektenschwunds. Im vergangenen Jahrzehnt haben wir rund ein Drittel an Insekten verloren. Untersucht wurden 290 Messpunkte in drei Regionen. Besonders betroffen war dabei Grasland, das landwirtschaftliche Äcker ungibt. Dores ist eine alarmierende Tatsache: Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten sterben. Eine aktuelle Studie der Universität München belegt erneut den Trend des Insektenschwunds. Im vergangenen Jahrzehnt haben wir rund ein Drittel an Insekten verloren. Untersucht wurden 290 Messpunkte in drei Regionen. Besonders betroffen war dabei Grasland, das landwirtschaftliche Äcker ungibt. Dort reduzierte sich die Masse an Insekten am meisten. Ein untragbarer Zustand!

Immer mehr Bürger*innen wollen diesen Trend stoppen. Denn Insekten sind die Grundlage unseres Ökosystems und bestäuben zahlreiche Nahrungspflanzen für uns Menschen. Bereits in drei Bundesländern gab und gibt es Volksbegehren zur Rettung von Bienen und Insekten. In Bayern haben mehr als 1,7 Millionen Menschen das Volksbegehren "Rettet die Bienen!" unterstützt. Auch in Brandenburg und Baden-Württemberg gibt es solche Initiativen, auf die die Landesregierungen bereits reagiert haben.

UPDATE:
Noch immer haben wir keine Antwort des Bundestages auf unsere Petition Pestizidkontrolle erhalten. Das ist (leider) nicht ungewöhnlich. Durchschnittlich warten Petenten eineinhalb Jahre auf eine Entscheidung des Petitionsausschusses.
 
So lange können wir, kann der Artenschutz, können die Bienen nicht warten. Denn auch die Pestizid-Lobby bleibt nicht untätig. Erst letzte Woche stellte die sogenannte »Glyphosate Renewal Group«, zu der auch Bayer-Monsanto gehört, in Brüssel einen Antrag auf eine Zulassungserneuerung für Glyphosat, um das von der EU endlich beschlossene Glyphosat-Verbot ab 2023 wieder zu kippen. In Frankreich klagt Bayer gegen das Verbot des für Mensch und Biene schädlichen Neonikotinoids Thiacloprid, das ab Mai 2020 EU-weit verboten werden soll. Deshalb dürfen wir als Bürger*innen nicht untätig bleiben.
 

Jetzt unterschreiben für die EU-Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!"

Zum Glück regt sich massiver Widerstand gegen ein »Weiter so« bei der Agrar- und Artenschutzpolitik der EU. Bereits über 120.000 Bürger*innen haben die vor Kurzem gestartete Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten!“ unterschrieben, die ich mit der Aurelia Stiftung und über 90 weiteren zivilgesellschaftlichen Institutionen aus ganz Europa ins Leben gerufen habe.

Unsere Forderung an die EU-Kommission: den Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide bis 2035 schrittweise beenden und Bäuerinnen und Bauern beim Umstieg auf eine ökologische, bienenfreundliche Landwirtschaft unterstützen. Bis September 2020 müssen europaweit eine Million Unterschriften zusammenkommen. Falls ihr noch nicht dabei seid, könnt ihr hier unterschreiben: www.aurelia-bienenundbauern.de.
 

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