ADFC Fahrradklimatest

ADFC Fahrradklimatest 2016

Konstanz schneidet beim ADFC Fahrradklimatest nicht wirklich gut ab. Gesamtnote 3,4  lautet das Urteil der Konstanzer Radfahrer*innen.

Positiv bewertet wurde, dass es sehr viele Fahrradfahrer*innen gibt, die gute Erreichbarkeit des Stadtzentrums  und dass viele Einbahnstraßen für Fahrradfahrer auch in Gegenrichtung freigegeben sind. Weitere positive Bewertungen gab es für das Leihsystem und die Möglichkeiten für zügiges Radfahren, was Spaß macht und Stress vermeidet, wie spezielle Fahrradstraßen, Bodenseeradweg und Fahrradbrücke.  Negativ fällt auf der häufige Fahrraddiebstahl, die zu schmalen Radwege und vor allem die  schlechte Führung an Baustellen. Immer wieder trifft man in Konstanz auf das Schild "Radfahrer absteigen".

Weitere Probleme der Stadt sind fehlende Radabstellanlagen vor allem am Bahnhof, die für Fahrradfahrer ungünstigen Ampelschaltungen, mangelnde Kontrollen von Falschparkern auf Radwegen  sowie die begrenzte Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Das Gesamtergebnis können Sie hier ansehen.Fahrradklimatest 2016 Konstanz

Insgesamt ergibt sich für Konstanz ein durchwachsenes Urteil und gerade noch eine 3- nach dem Schulnotensystem. Die geschaffenen Einrichtungen für Radfahrer sind gut und werden sehr gut angenommen. So gut, dass sie schon wieder an Kapazitätsgrenzen stoßen. Das noch mehr möglich ist, um Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu bewegen, zeigen Städte wie Kopenhagen oder Münster. Aber auch Karlsruhe und Freiburg sind auf einem guten Weg. "Mit der Schaffung einer Stelle für die Koordinierung des Radverkehrs geht Konstanz in die richtige Richtung. Nun müssen Taten folgen. Das Radparkhaus am Bahnhof und Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln sind dringend notwendige konkrete Projekte, die angepackt werden sollten", meint Tobias Klein vom BUND Konstanz.

Insgesamt wünscht man sich eine klare Priorisierung des Radverkehrs gegenüber dem motorisierten Individualverkehr.

 

 

Handlungsprogramm Radverkehr

Radfahren soll in Konstanz noch attraktiver, sicherer und komfortabler werden. Der BUND beteiligte sich aktiv im AK Rad der Stadt Konstanz an der Erstellung des Handlungsprogramms Radverkehr, das am 21. April 2016 vom Gemeinderat beschlossen wurde. Die strategischen Konzepte sind im Masterplan Mobilität Konstanz 2020+ fixiert und sollen nun umgesetzt werden. mehr...

Umwelt- und gesundheitsbewusst mobil in der Stadt – mit dem Rad

Fahrradständer und -parkhaus in Amsterdam; Foto: bluefeeling / pixelio.de

Kein anderes Verkehrsmittel, von den eigenen Füßen einmal abgesehen, hat eine so gute Umweltbilanz wie das Fahrrad. Es produziert keine Schadstoffe, keinen Lärm, braucht wenig Platz und ist gut für Gesundheit und Fitness. Obendrein schont das Radfahren die privaten und öffentlichen Finanzen. Gute Gründe, den Radverkehr entschieden zu fördern.

Rund zwölf Prozent aller Verkehrsteilnehmer sind bereits Radfahrer. Vielen anderen gilt das Radfahren in der Stadt aber als zu gefährlich. Stark frequentierte Straßen, Baustellen, Falschparker und die ständige Sorge vor rechts abbiegenden Autos sind alltägliche Probleme. Für den BUND ist der Radverkehr zentraler Teil einer zukunftsfähigen Mobilität. Hier finden Sie eine Übersicht über Maßnahmen zu Förderung des Radverkehrs und Tipps für den Alltag auf dem Rad.

Förderung des Radverkehrs – so kann es gehen

Fahrradampel auf Grün; Foto: Elisabeth Patzal / pixelio.de

Um Menschen auf das Fahrrad umsteigen zu lassen, muss der Radverkehr gefördert werden. Mit dieser Förderung ist natürlich die Infrastruktur gemeint, aber auch bessere Rahmenbedingungen und Kommunikation. Der BUND gibt Beispiele für eine weitere Stärkung des Verkehrsmittels Fahrrad. Mehr...

Alltag mit dem Fahrrad – mit den Tipps vom BUND noch schöner

Radfahrer in der Stadt; Foto: Arne Fellermann / BUND

Natürlich spielt die Qualität von Straßen und Einrichtungen für den Radverkehr eine große Rolle für den Radverkehr. Das richtige Verhalten auf dem Rad ist aber ebenso wichtig. Der BUND gibt Tipps, wie der Alltag mit dem Fahrrad problemlos klappt. Mehr...

Bei der Planung berücksichtigen – Infrastruktur fürs Rad

Fahrradstraßenschild; Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Entscheidend dafür, dass mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen, ist, dass dem Radverkehr auch in der Planung mehr Raum gegeben wird. Das Rad braucht einen angemessenen Platz auf der Straße. Mehr...



Kindergruppen beim BUND Konstanz

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Saft von Streuobstwiesen und Biowein

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