BUND Konstanz kritisiert Zugstreichungen

Seehas
Seehas Bild: SBB Deutschland

Der Umweltverband BUND und das globalisierungskritische Netzwerk Attac sind gegen die geplanten Streichungen weiterer Züge im Kreis Konstanz und insbesondere von Zügen von und nach Konstanz. Die rückwärtsgewandte, unsoziale und klimafeindliche Politik des Landes, die sich unlängst im Planfeststellungsbeschluss für die B33 neu zeigte, erfährt hier eine weitere Bestätigung. Auch wenn wir in diesem Punkt die Stellungnahme der Stadt Konstanz teilen, so muss doch angemerkt werden, dass sich Rat und Verwaltung vehement für den Ausbau der B33 neu in Konstanz ausgesprochen und an höchster Stelle persönlich eingesetzt haben und im Fall der Westtangente weiterhin aussprechen und einsetzen. Die Position der Stadt ist hier zumindest als inkonsequent zu bewerten.

Was die Kürzung der Regionalisierungsmittel schon jetzt bewirkt, wird die geplante Privatisierung der Bahn fortsetzen: eine Ausrichtung auf wenige, lukrative Strecken und der Verlust weiterer Verbindungen. Beides ist bürger- und umweltfeindlich und entlarvt die vollmundigen Bekenntnisse des Landes für den Klimaschutz als reine Lippenbekenntnisse. Streichung von Bahnverbindungen führt zu mehr PKW-Verkehr und dazu, dass mehr klimafeindliches Kohlendioxid ausgestoßen wird.

Wir fordern daher das Land auf, die Streichungen zurückzunehmen und fordern die Stadt Konstanz auf, sich ebenso vehement gegen diese Streichungen zu wenden, wie sie es unlängst für den Ausbau der B33 getan hat. Sowohl das Land als auch die Stadt sind darüber hinaus aufgefordert, ihre Stimmen gegen die anstehende Bahn-Privatisierung zu erheben. Denn dadurch würden die Rahmenbedingungen für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik weiter verschlechtert.



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