"Essbares Konstanz": Beete am ALM

14 Beete am Archäologischen Landesmuseum wurden unseren Gärtner*innen von der Stadt Konstanz zur Verfügung gestellt. Diese wurden inzwischen mit Gemüse und Obst bepflanzt. Nun muss kräftig gegossen werden! Dazu brauchen wir noch viele fleißige Helfer*innen.

"Essbares Konstanz": Beet im Palmenhauspark

Die bunt gemischte Gärtnertruppe hat im BUND Gärtchen Beete für Gemüse angelegt. Hier soll ein Bio-Schaugarten entstehen. Die bestehende Kräuterspirale der BUND Teenies und der Wildbienenstand, den Schüler*innen  der GSS gebastelt haben werden in den neuen Garten integriert.

Gemeinderat stimmt der Zurverfügungstellung von Flächen am ALM zu

Am 14. Februar stimmte der TUA zu, unserem Projekt "Essbare Stadt" Beete am Archäologischen Landesmuseum für den Anbau von Obst und Gemüse zur Verfügung zu stellen. Die Beete befinden sich im Quartier Kloster Petershausen im Bereich Wobak/Musikschule.

Antrag TUA zum DownloadTUA 170214 Essbare Stadt1ppt

 

 

Bilder Stadt Konstanz

Gründung der BUND-Gruppe „Essbares Konstanz“

In den letzten Jahren entstanden in vielen Städten Deutschlands und weltweit sogenannte „Urban Gardening“ Projekte. Gärtnern in der Stadt auf Gemeinschaftsflächen trifft den Nerv der Zeit und ist vor allem denjenigen wichtig, die im dicht bebauten Stadtgebiet leben und über keinen eigenen Garten verfügen. Vor allem in Konstanz zu Zeiten eines starken Baubooms und weitreichender Flächenverdichtungen, ist es wichtig, Grünflächen freizuhalten und als Ort der Begegnung zu schaffen. In urbanen Gärten können BürgerInnen sich aktiv in die Gestaltung des Stadtteiles einbringen und ihre Nachbarn besser kennenlernen.

Weitere positive Aspekte der urbanen Gärten sind eine Verbesserung des städtischen Mikroklimas in Zeiten des Klimawandels, ein Beitrag zur pflanzlichen und tierischen Artenvielfalt, partizipative Stadtentwicklung sowie Sensibilisierung für Nahrungsmittelanbau und nachhaltige Lebensstile. Das gemeinsame Gärtnern kann auch als Wunsch nach urbaner Selbstversorgung und als Protest gegen die industrielle Agrarwirtschaft verstanden werden.

Nun zurück zu Konstanz: seit kurzem gibt es auch eine BUND-Gruppe, welche sich „Essbares Konstanz“ nennt und urbane Gärten in der Innenstadt (Paradies und Petershausen) anlegen wird. Unsere Gruppe besteht aus einem Kernteam von 8 bis 10 Leuten mit unterschiedlichen Hintergründen, Leuten mit Erfahrung in der Bio-Zertifizierung, Informatiker, Architekten, Ernährungsberater, Musiker, Studenten etc. Dazu gehörend gibt es noch eine größere Gruppe, welche sich primär bei der praktischen Arbeit einbringen möchte.

Der erste urbane Garten entsteht direkt neben dem BUND-Gebäude im Paradies auf Flächen des Palmenhausgarten, welche uns der BUND zur Verfügung gestellt hat. In den nächsten Wochen werden wir anfangen, Setzlinge vorzuziehen und uns ein gutes Bepflanzungskonzept zu überlegen, um langfristig einen biologischen Schaugarten zu erstellen mit essbaren Pflanzen, kombiniert mit Permakultur-Elementen.

Der zweite urbane Garten soll auf den Rosengärten vor dem Archäologischen Landesmuseum entstehen, sofern der Antrag der Freien Grünen Liste im Gemeinderat angenommen wird.

Weitere Kooperationsmöglichkeiten mit den Technischen Betrieben Konstanz und dem Palmenhaus-Förderverein sind angedacht. Außerdem stehen wir im Austausch mit schon bestehenden Urban-Gardening-Projekten in Konstanz.

Unsere nächsten Treffen bzw. geplante Aktionen sind ein Samenaustausch  zum Vorziehen der Pflanzen am 15. Februar- Für Anfang März planen wir ein großes Planungs-Gruppentreffen, um den konzeptuellen Teil der uns zur Verfügung stehenden Flächen zu besprechen.

Am 20. April gibt es im Rahmen der Energievisionen von Karl-Ulrich Schäuble eine Samen- und Setzlingstauschbörse im K9.

Bei Interesse an Kontaktaufnahme bitte an diese Emailadresse wenden: essbares-konstanz@posteo.de

Wir freuen uns, uns bald "die Hände schmutzig" machen zu können und hoffen auf ein gutes Miteinander und eine reichhaltige Ernte!

 

 



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