Schaffen Sie Ihre eigene Oase - Übernehmen Sie eine Grünpflegepatenschaft

Bei den städtischen Grünflächen fallen viele Tätigkeiten an: Beginnend mit dem Setzen von Bäumen, Sträuchern und Blumen, über das Wässern der Pflanzen bis hin zum Rasen- oder Wiesenmähen. Auch Laubarbeiten oder Unkraut jäten können Teil der Pflege sein.
Wenn Sie Gartenarbeit lieben, es als Moment der Muße erleben, oder sich für Ihr Umfeld engagieren möchten, dann ist eine Grünpflegepatenschaft genau das Richtige für Sie.
Betreuen Sie eine städtische Grünfläche und schaffen Sie Ihre Oase in der Stadt!

Den Flyer der Stadt Konstanz zur Grünpflegepatenschaft finden Sie hier.

"Essbares Konstanz": Beete am ALM

14 Beete am Archäologischen Landesmuseum wurden unseren Gärtner*innen von der Stadt Konstanz zur Verfügung gestellt. Diese wurden inzwischen mit Gemüse und Obst bepflanzt. Nun muss kräftig gegossen werden! Dazu brauchen wir noch viele fleißige Helfer*innen. Mehr zu "Essbares Konstanz"...

Gründung der BUND-Gruppe „Essbares Konstanz“

In den letzten Jahren entstanden in vielen Städten Deutschlands und weltweit sogenannte „Urban Gardening“ Projekte. Gärtnern in der Stadt auf Gemeinschaftsflächen trifft den Nerv der Zeit und ist vor allem denjenigen wichtig, die im dicht bebauten Stadtgebiet leben und über keinen eigenen Garten verfügen. Vor allem in Konstanz zu Zeiten eines starken Baubooms und weitreichender Flächenverdichtungen, ist es wichtig, Grünflächen freizuhalten und als Ort der Begegnung zu schaffen. In urbanen Gärten können BürgerInnen sich aktiv in die Gestaltung des Stadtteiles einbringen und ihre Nachbarn besser kennenlernen.

Weitere positive Aspekte der urbanen Gärten sind eine Verbesserung des städtischen Mikroklimas in Zeiten des Klimawandels, ein Beitrag zur pflanzlichen und tierischen Artenvielfalt, partizipative Stadtentwicklung sowie Sensibilisierung für Nahrungsmittelanbau und nachhaltige Lebensstile. Das gemeinsame Gärtnern kann auch als Wunsch nach urbaner Selbstversorgung und als Protest gegen die industrielle Agrarwirtschaft verstanden werden.

Nun zurück zu Konstanz: seit kurzem gibt es auch eine BUND-Gruppe, welche sich „Essbares Konstanz“ nennt und urbane Gärten in der Innenstadt (Paradies und Petershausen) anlegen wird. Unsere Gruppe besteht aus einem Kernteam von 8 bis 10 Leuten mit unterschiedlichen Hintergründen, Leuten mit Erfahrung in der Bio-Zertifizierung, Informatiker, Architekten, Ernährungsberater, Musiker, Studenten etc. Dazu gehörend gibt es noch eine größere Gruppe, welche sich primär bei der praktischen Arbeit einbringen möchte.

Der erste urbane Garten entsteht direkt neben dem BUND-Gebäude im Paradies auf Flächen des Palmenhausgarten, welche uns der BUND zur Verfügung gestellt hat. In den nächsten Wochen werden wir anfangen, Setzlinge vorzuziehen und uns ein gutes Bepflanzungskonzept zu überlegen, um langfristig einen biologischen Schaugarten zu erstellen mit essbaren Pflanzen, kombiniert mit Permakultur-Elementen.

Der zweite urbane Garten soll auf den Rosengärten vor dem Archäologischen Landesmuseum entstehen, sofern der Antrag der Freien Grünen Liste im Gemeinderat angenommen wird.

Weitere Kooperationsmöglichkeiten mit den Technischen Betrieben Konstanz und dem Palmenhaus-Förderverein sind angedacht. Außerdem stehen wir im Austausch mit schon bestehenden Urban-Gardening-Projekten in Konstanz.

Unsere nächsten Treffen bzw. geplante Aktionen sind ein Samenaustausch  zum Vorziehen der Pflanzen am 15. Februar- Für Anfang März planen wir ein großes Planungs-Gruppentreffen, um den konzeptuellen Teil der uns zur Verfügung stehenden Flächen zu besprechen.

Am 20. April gibt es im Rahmen der Energievisionen von Karl-Ulrich Schäuble eine Samen- und Setzlingstauschbörse im K9.

Bei Interesse an Kontaktaufnahme bitte an diese Emailadresse wenden: essbares-konstanz@posteo.de

Wir freuen uns, uns bald "die Hände schmutzig" machen zu können und hoffen auf ein gutes Miteinander und eine reichhaltige Ernte!

 

 

Urban Gardening auf dem HTWG-Campus

Bild: A. Wischer

Nach über 2 1/2 Jahren Planung und Vorbereitung kann endlich das erste Urban Gardening Projekt des BUND verwirklicht werden! Es war gar nicht so einfach geeignete Flächen für unser Projekt zu finden. Projektpartner sind die HTWG unter Federführung von Ruth Steinke, der Nachhaltigkeitsbeauftragten der Hochschule, und der Verein Miteinander in Konstanz. (Über unseren entstehenden Nachbarschaftsgarten im Mühlenweg wird demnächst an dieser Stelle berichtet werden.)

Zunächst ging der HTWG-Campusgarten an den Start: Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der HTWG haben gemeinsam kräftig geschaufelt, um das Fundament für einen Campus-Garten vor dem Gebäude G zu legen. 1,3 Kubikmeter Holzschnitzel, 2,5 Kubikmeter Humus, zwei leere Hochbeete - das fanden die rund 20 angehenden Hobbygärtner der HTWG vor, die zum ersten Treffen gekommen waren, um einen Campus-Garten anzulegen. mehr...

Urban Gardening im Mühlenweg

Karte vom geplanten Garten Bild: ASU Stadt Konstanz

 

Seit über zwei Jahren engagiert sich der BUND Konstanz gemeinsam mit dem Verein Miteinander in Konstanz e.V. für einen weiteren Gemeinschaftsgarten im Berchengebiet.

Anfang 2015 hat die Stadt grünes Licht gegeben und ein 400 m2 großes Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Wohngebiet zur Verfügung gestellt. Jeder, der Spaß am Gärtnern hat und mitmachen möchte, kann hier nun ein Beet begrünen und bepflanzen.
Inzwischen füllt sich der Garten im Mühlenweg mit Leben. 10 interessierte Gärtner haben sich bereits gefunden. Die Beete werden biologisch bewirtschaftet und einige Gärtner und Gärtnerinnen wollen nach dem nachhaltigen Prinzip der Permakultur alte und regionale Sorten auf ihren Beeten anbauen.
Neben den Einzelbeeten wird es einen größeren Gemeinschaftsgarten geben. Hier wird miteinander gegärtnert. Der Gemeinschaftsbereich soll zum Treffen
und Verweilen einladen. Die Initiative „GemeinsamGarten“, die in das Urban-Gardening-Projekt eingeschlossen wurde, bindet Geflüchtete ein, die im
Gemeinschaftsgarten mit anpacken, Kontakte knüpfen und von anderen Gärtnern lernen können.
mehr...

Urban Gardening

Unsere Hartnäckigkeit wurde belohnt. Nachdem wir letztes Jahr einen Zuschussantrag zur Einrichtung zweier Nachbarschaftsgärten bei der Stadt im Rahmen der Zukunftswerkstadt gestellt hatten, wurde dieser zunächst leider abgelehnt. Nun unterstützt die Stadt aber doch unser Projekt, das wir gemeinsam mit dem Verein "Miteinander in Konstanz" umsetzen wollen.

Das uns in Aussicht gestellte Grundstück liegt im Mühlenweg (siehe Bild), also im Bereich Berchen/Öhmdwiesen. Außerdem dürfen wir die Beetkonstruktionen aus dem Konzilgarten übernehmen. Die Stadt will uns einen Wasseranschluss und einen Zaun zur Verfügung stellen sowie für die notwendigen Erdarbeiten und Ausbringung einer Humusschicht sorgen.

Aufgabe des BUND ist vor allem die Organisation und Koordination der anstehenden Arbeiten, Öffentlichkeitsarbeit sowie Beratung in allen Fragen des naturnahen Gärtnerns. Der "Verein Miteinander in Konstanz", der bereits als Kleingartenverein eingetragen ist, wird als Trägerverein agieren. Im Herbst wird es eine Auftaktveranstaltung geben. Interessierte Gärtner können sich jedoch schon jetzt beim BUND melden. Die Einweihung des Gartens und Übergabe an die fleißigen Gärtner ist für das kommende Frühjahr geplant. Urban Gardening

Wir freuen uns, dass dies Projekt nun doch umgesetz wird und bedanken uns für die tolle Unterstützung durch die Stadt Konstanz!

 

 

Samenbomben

Jetzt wird’s wild! Viel Spaß hatten alle 30 Teilnehmer beim Samenbomben basteln mit Heidi und Christine. Aus Erde, Tonerde und heimischen Wildblumensamen wurden kleine Kugeln  geformt. Und dann konnte losgehen mit Guerilla Gärtnern. …wie schön, wenn auf dem Weg zur Arbeit, Schule, Uni plötzlich bunte Blumen wachsen!

 

Saatgut:

Verwenden Sie ausschließlich geprüftes Saatgut von Wildblumenwiesen aus Ihrer Region.  Hierfür gibt es Spezialgärtnereien.

Rezept:  

1 Teil Samen

3-5 Teilen Erde-Kompost-Gemisch

3-5 Teile Tonpulver

Mit ein wenig Wasser mischen und zu Walnussgroßen Kügelchen formen und zwei Tage trocknen lassen   Die Samenbomben werden auf einen beliebigen Platz mit Erde geworfen. Die trockene Tonkugel schützt den Samen vor Vögeln und Nagern. Regnet es, saugt sich die Kugel mit Wasser voll und quillt. Die Samen beginnen zu keimen und durchbrechen die Kugelwände nach kurzer Zeit.   Berechnen Sie für sichtbare Erfolge etwa 10 Samenbomben pro Quadratmeter.  

Wohin mit den Bomben?

Das unbefugte  Ausbringen von Saatgut  stellt rechtlich gesehen eine Sachbeschädigung dar! Man sollte grundsätzlich rücksichtsvoll mit der Natur und mit fremden oder Gemeinschaftseigentum umgehen.  Auf keinen Fall sollten sie in Naturschutzgebieten etc. ausgebracht werden. Geeignete Standorte sind z.B. vernachlässigte Baumscheiben in der Stadt oder Straßenränder, die nicht regelmäßig gepflegt werden, bzw. zu Hundeklos verkommen. Hier wird niemand etwas gegen eine Verschönerung durch blühende Wildkräuter haben! Im Zweifelsfalle erst beim Grünflächenamt oder bei den Besitzern nachfragen.

Anleitung zum Ausdrucken hier...

 

Schaugarten mit kreativen Pflanzgefäßen

Turnschuhe, Hosen, Einkaufswägen, Tetrapacks, Badewannen, Bäckerkisten, alte Bälle… Wir wollen alles Bepflanzbare bepflanzen und frei nach unseren Ideen gestalten und recyceln. Der Termin der Veranstaltung wird noch bekannt gegeben.

Gärtnern in Konstanz und Umgebung mit dem BUND

Rent-a-Tree: Dem Alltag ein paar Stunden entkommen und Zeit in der Natur verbringen... Beim Rent-a-Tree - Projekt kann man sich für ein Jahr einen Streuobstbaum auf der Allmannshöhe oder an der Jungerhalde beim BUND mieten. Damit übernimmt man eine Baumpatenschaft, pflegt den Baum, erntet und weiß immer ein schönes Plätzchen Natur in der Nähe.

Palmenhausgarten: Die BUND-Kindergruppen haben im Palmenhausgarten einen Wildbienenstand aufgebaut und ein Schmetterlingsduftbeet angelegt. Außerdem steht hier unsere Kräuterspirale zum Mitgärtnern.

NIST-Gruppe: Vor zehn Jahren gründete sich der Arbeitskreis "Bürger bringen Natur in die Stadt". Die Mitglieder starteten unter Anderem die Aktion "Mobiler Baum".

Stadt begrünen mit Samenbomben: Lust auf Guerilla Gardening? Hier gibt's eine Anleitung für Samenbomben.

Sie haben Lust mitzugärtnern? Dann melden Sie sich bei uns und werden Sie Wildblumensäer und Kräutergärtner! Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Urban Gardening in Konstanz

Pflanz was!-Aktion an der Uni (Juli2013)

Interkultureller Garten: Auf einer Brachfläche in Berchen-Öhmdwiesen ist ein florierender Nachbarschaftsgarten entstanden. Die angelegten Beete werden von Anwohnern verschiedenster Nationalitäten nach Belieben bepflanzt. So sind frisches Grün und ein neuer Treffpunkt ins Viertel gekommen.

GemeinsamGarten: Der GemeinsamGarten Konstanz befindet sich am Mühlenweg/ Ecke Eichbühlstrasse. Hier kommen Konstanzer*innen und Geflüchtete zusammen, um zusammen zu gärtnern. Interessierte sind jederzeit willkommen. Ein regelmäßiges Treffen findet jeweils am 3. Sonntag im Monat ab 18 Uhr direkt im Garten statt.

Green the university: Die Hochschulgruppe "Green the university" der Universität Konstanz hat auf dem Uni-Campus Gemüsebeete angelegt und zwischen Seminarraum und Bibliothek verschiedene Gemüsesorten gepflanzt.

Vom neuen Gärtnern in der Stadt

Bild: BUND Berlin
Bild: BUND Leipzig

Beim Urban Gardening ist der gemeinschaftliche Garten Teil der Stadt. Triste Brachflächen werden kreativ begrünt. Zwischennutzungen, mobile Gärten und ungewöhnliche Pflanzgefäße sind häufig. Bereits in der Stadt vorhandene Ressourcen werden bewusst umfunktioniert und genutzt. So wachsen auf ehemals vernachlässigten Flächen auf einmal verschiedenste Gemüsesorten in alten Reissäcken, Bäckerkisten oder Palettenbeeten. Das neue Grün bringt Biodiversität in den städtischen Raum und eine neue Möglichkeit auf Natur und Lebensmittel zu schauen. Besonders wichtig bei den neuen Gartenprojekten sind Gemeinschaftsorientierung und Mitgestalten. Die Gärten sind offen, Plattform für kulturelle Vielfalt  und bieten Freiräume um selbstwirksam und direkt Vorstellungen eines nachhaltigen Lebensstils in der Stadt auszuprobieren, indem man nicht mehr nur Konsument, sondern selbst auch Lebensmittelproduzent wird.

Andere gärtnern lieber im Guerilla-Stil und setzen Nutzpflanzen an kleine, freie Plätze oder bringen mit Samenbomben Vielfalt ins städtische Grün.

Bild: BUND Berlin


Umwelttipps für Geflüchtete

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