BUND Broschüre gegen Vogelschlag an Glas

Bild BUND NRW

Eine neue, überarbeitete Broschüre des BUND in NRW zum Thema "Vogelschlag an Glas" bietet ihnen Wissenswertes zum Thema: Was ist das Problem? Wie kann ich es lösen oder auch nicht? Gibt es gesetzlichen Grundlagen für die Umsetzung des vogelfreundlichen Bauens?

Anhand von Beispielen wird die vogelfreundliche Architektur mit Glas vorgestellt.

Wenn Sie die Broschüre in gedruckter Form haben möchten senden Sie eine Mail mit der gewünschten Anzahl und der Lieferadresse an glas.vogelschutz(at)bund.net.

Weitere Infomationen zum Thema auf unsere Homepage unter www.vogelsicherheit-an-glas.de.

Broschüre zum Runterladen hier...

In einem spannenden Vortrag berichtete Brigitte Geiger und Agnes Frauenfelder über ihr Engagement für die Wiesenweihen in Spanien. Sie arbeitet seit 17 Jahren ehrenamtlich im Mai und Juni in Südwestspanien zum Schutz der Wiesenweihen. Dieser kleine Greifvogel, der im Getreide sein Nest baut, ist insbesondere durch Ernteaktivitäten stark gefährdet. Zusammen mit Freiwilligen sucht und lokalisiert sie die Nester, damit bei der Ernte eine Restfläche rings um das Nest stehengelassen wird. Im letzten Jahr lieferten uns Nestkameras sehr intime Bilder aus dem Familienleben der Vögel. Zudem konnten wir mit GSM-GPS-Loggern neue Erkenntnisse über das Verhalten der Wiesenweihen im Kolonie-Verbund erlangen.

"Rent-a-Tree" - Baumpaten gesucht

Im Rahmen des Projekts „Rent-a-Tree“ - Baumpaten gesucht können Sie als Privatperson, als Familie oder auch als Schulklasse einen Streuobstbaum vom BUND Konstanz mieten. Sie sorgen für einen gepflegten Baum und erhalten als Gegenleistung die hochwertige Ernte und im Vorfeld einen Baumschnittkurs. Zusätzlich stellt der BUND eine Apfelpresse und ein Rezeptbuch bereit, um ihnen vielfältige Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man das Produkt „Streuobst“ weiterverarbeiten kann. Die Bäume befinden sich neben der Jugendherberge auf der Allmannshöhe und an der Jungerhalde.

Falls Sie in der Stadt wohnen und keinen eigenen Garten besitzen, bieten wir Ihnen mit diesem Projekt die Möglichkeit, dem Alltag für ein paar Stunden zu entfliehen und Zeit in der Natur zu verbringen. Außerdem können Sie mit Ihrem Engagement einen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten. Für Schulen und Familien ist es eine einfache und gute Möglichkeit der Umweltbildung. Es kann an einem Beispiel gezeigt werden, woher unsere Lebensmittel kommen und welche Schritte notwendig sind, um die Endprodukte zu erhalten, die wir im Supermarkt erstehen können.

Der Preis einer Patenschaft liegt bei jährlich 15€ für einen Apfelbaum und 30€ für einen Kirsch- bzw. Pflaumenbaum.

Interessiert? Hier erfahren Sie mehr....

Hier geht es zu der Liste mit den Bäumem.

 

 

Erhalt von Streuobstwiesen

Siebenschläfer
Siebenschläfer Bild: BUND Kai-Steffen Frank

Langfristig kann der Anbau von Hochstammobst nur erhalten werden, wenn die Wiesen landwirtschaftlich z.B. durch Beweidung genutzt und wenn die Obstbestände durch die in der  Nähe wohnende Bevölkerung geerntet und geplegt werden. Das kann erreicht werden, wenn die Menschen die Hochstammkulturen wieder als wichtigen Bestandteil der sie umgebenden Natur erkannt und lieben gelernt haben. mehr

 

 

Landschaftspflege für den Erhalt der Natur

Riedpflege
Riedpflege Bild: BUND Heinz Brandt

Seit langem pflegt der BUND Konstanz verschiedene Naturschutzgebiete in der Region, wie z.B. das Mainauried. mehr

 

 

 

 

Meisen retten Kastanien

Bild: Christine Postius

Der BUND Konstanz hat in den vergangenen Jahren im Stadtgebiet Konstanz 72 Meisenkästen aufgehängt. Mit dieser Aktion verfolgt der BUND zwei Ziele: Für Vögel wurden dadurch mehr Nistmöglichkeiten in Konstanz geschaffen, da die natürlichen Möglichkeiten, trotz des hohen Baumbestandes in Konstanz, sehr rar sind. Weiter wird durch die Nistkästen die Ausbreitung der Miniermotte eingedämmt, da die Meise ein natürlicher Feind dieses kleinen Schmetterlings ist.

Kontrolle der Nistkästen

Am 5. Dezember waren fünf Ehrenamtler auf dem Konstanzer Friedhof und haben mit der Säuberung begonnen. In den meisten Kästen wurde ein Nest mit Moos vorgefunden, was auf die Brutstätte einer Kohlmeise hinweist. Die Nester wurden ausgewertet und entsorgt, die Nistkästen gesäubert. 

 

Auszug aus dem BUNDmagazin 1/2013, S.34

Vögel füttern - aber richtig!

Winterfütterung
Winterfütterung

Der BUND Konstanz gibt Tipps zur Winterfütterung

Winterfütterung ist eine schöne Gelegenheit, durch Vogelbeobachtung Freude und Verständnis für die Tierwelt zu entwickeln. Besonders für Kinder, die heutzutage immer weniger Gelegenheit zu eigenen Erfahrungen in der Natur haben, bedeutet die Winterfütterung ein spannendes Naturerlebnis. "Um den Vögeln nicht zu schaden, sollten aber unbedingt einige wichtige Hinweise beachtet werden", so Antje Boll vom BUND Konstanz.

  1. Füttern Sie Wildvögel erst bei Frost oder Schnee, dann aber regelmäßig.
  2. Wählen Sie Futterspender, bei denen die Tiere nicht im Futter herumlaufen und es mit Kot verschmutzen können. Am besten verwenden Sie Futtersilos, da hier das Futter nicht durchnässt werden kann und verdirbt oder vereist.
  3. Die Futterspender sollten mit genügend Abstand zur nächsten Glasscheibe und an einer übersichtlichen Stelle angebracht werden, so dass sich keine Katzen anschleichen können.
  4. Wenn Sie ein handelsübliches Futterhäuschen haben, reinigen Sie es regelmäßig mit heißem Wasser. Aus hygienischen Gründen sollten Sie beim Reinigen Handschuhe tragen. Vogelkot kann Würmer, Viren und Bakterien übertragen.
  5. Welches Futter ist geeignet?
    Für Körnerfresser (z.B. Finken und Sperlinge) eigenen sich Sonnenblumenkerne und Freiland-Futtermischungen. Für Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Meisen,Amseln und Zaunkönig können Sie Rosinen, Obst, Haferflocken und Meisenknödel ausbringen. Keinesfalls sollte man salzige Nahrung wie Speck oder Salzkartoffeln anbieten. Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt.

Winterfütterung sollte nur als Ergänzung zu einer möglichst naturnahen Gestaltung des Gartens erfolgen. „In einem natürlichen Umfeld finden Vögel auch im Winter Nahrung wie Hagebutten, Fallobst, in hohlen Stängeln überwinternde Insekten oder Samen und Nüsse,“ betont Antje Boll.

Weitere Informationen über die Winterfütterung und naturnahe Gartengestaltung finden Sie in den BUND-Broschüren „Vögel im Winter“ und „Städtische Vorgärten“ die Sie beim BUND-Laden im Internet bestellen können:
http://www.bund.net/publikationen/bundladen/

Konstanzer Anzeiger 2.1.2013 Tipps für die Vogelfütterung

 

 

Buchsbaumschutz ohne die chemische Keule

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald, ruft dazu auf, durch den Buchsbaumzünsler befallene Buchsbäume nicht mit synthetischen Insektiziden zu bekämpfen. 

Hier gelangen Sie zum gesamten Artikel des Regionalverbands Rhein-Neckar-Odenwald.

Projekt der Lokalen Agenda 21: Bürger bringen Natur in die Stadt (aus dem Jahr 2002)

Hochlandrind Bild: pixelio

In zwei verschiedenen Stadtteilen von Konstanz beabsichtigte die Ortsgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz (Konstanz) im Rahmen eines lokalen Agenda 21 Projekts gemeinsam mit Bürgern, Schulen, Jugendgruppen, Kindergärten, Verbänden und anderen Institutionen, mehr Natur in die Stadt zu bringen. mehr




NiSt ‚Natur in die Stadt‘ Eine BUND–Arbeitsgruppe

Aktivengruppe beim Bäume Pflanzen
NIST-Aktivengruppe

Wir sind eine Gruppe aktiver Natur- und Umweltschützer, die mit persönlichem
Einsatz und Engagement zum Erhalt einer Umwelt mit hoher Lebensqualität
beitragen wollen. Unser Ziel ist, durch praktischen Naturschutz, d.h. durch Begrünungen, durch Artenschutzmaßnahmen oder durch den Erhalt von wichtigen Lebensräumen, unser Umfeld in einen lebendigen Wohn- und Arbeitsort zu verwandeln. mehr



Mehlschwalbenprojekt

Schwalbenturm
Schwalbenturm des BUND

Schwalben, insbesondere Mehlschwalben gehören zu den besonders geschützten Vogelarten in Deutschland. Ihr Lebensraum wird bedroht durch die zunehmende Flächenversiegelung, durch den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft und nicht zuletzt durch die moderne Bauweise der Häuser und die mutwillige Zerstörung von Nistplätzen durch den Menschen.

Das Agenda 21 Projekt des BUND „Schwalben im Öhmdwiesengebiet“ und die Herstellung dieser Broschüre wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung „Naturschutzfonds“ aus Mitteln der Privatlotterie „Glücksspirale“, der Landesbank Baden-Württemberg sowie der deutschen Umwelthilfe und mit Unterstützung durch die Stadt Konstanz. mehr



Seit langem setzt sich der BUND für den Naturschutz ein.

Erfolgsgeschichte des Naturschutzes

Helfen auch Sie!



Haben sie Feuersalamander oder Hirschkäfer gesehen?

Die LUBW (Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württenberg) ruft auf Feuersalamander und Hirschkäfer zu melden. Wenn Sie seit 2006 eines dieser Tiere gesehen haben können sie das auf der Webseite der LUBW melden. So entsteht ein guter Überblick über die Verbreitung des größten heimischen Käfers und Amphibs. Jeder kann mit einer gemeldeten Beobachtung dazu beitragen, diese gefährdete Art zu erhalten. Denn nur wenn man weiß, wo diese Tiere vorkommen, kann man sie auch schützten. Auf der Internetseite können sie auch zahlreiche Informationen und Bestimmungshinweise ffinden.

Hier können sie melden: Feuersalamander / Hirschkäfer

Saft von Streuobstwiesen und Biowein

Kindergruppen beim BUND Konstanz

Kindergruppe

Natur pur erleben mit den BUND Kindergruppen!

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