FOODSHARING - LEBENSMITTEL TEILEN STATT WEGWERFEN

FOODSHARING ist eine Internet-Plattform, die Privatpersonen, Händlern und Produzenten die Möglichkeit gibt, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen. Über FOODSHARING kann man sich auch zum gemeinsamen Kochen verabreden, um überschüssige Lebensmittel mit Anderen zu teilen, statt sie wegzuwerfen. Erfahre mehr...

Lebensmittel verdienen Respekt

Jährlich werden so tonnenweise Obst, Gemüse, Brot oder andere Nahrungsmittel weggeworfen, die „eigentlich“ noch sehr gut genießbar sind. Das möchten wir ändern. Dieses Portal will dazu beitragen, die Wertschätzung und den Respekt für Lebensmittel zu stärken.

Werfen auch Sie mehr weg, als Ihnen bewusst ist? Mit dem Portal https://www.respect-food.eu/ möchten wir Ihnen helfen, Ihr eigenes Verhalten im Umgang mit Lebensmitteln zu überprüfen.

Schlemmen für einen guten Zweck

Einmal im Jahr lädt die studentische Initiative „Studieren ohne Grenzen” zur Aktion „Schlemmen ohne Grenzen” ein. Wohngemeinschaften konnten dieses Mal mit Experten für Nachhaltigkeit beim Abendessen diskutieren. Als Expertin für den BUND geladen war Frouzan Nasab, die bei uns die Kindergruppen mit betreut.

Lebensmittel wegwerfen? Das kommt bei den Studierenden, die bei „Schlemmen ohne Grenzen“ über nachhaltige Ernährung diskutierten, kaum vor.

Der Verein „Studieren ohne Grenzen” unterstützt junge Menschen aus dem Kongo, Afghanistan und Tschetschenien mit Studienstipendien. Die Stipendiaten sollen durch ihre Qualifikation zum  Wiederaufbau ihrer Region beitragen. Dafür organisiert der Verein mehrere Fundraising-Aktionen. Eine davon ist „Schlemmen ohne Grenzen”. Gegen eine Teilnahmegebühr treffen sich einander unbekannte Wohngemeinschaften zum gemeinsamen Essen und anschließendem Feiern. Dieses Jahr machten 174 Teilnehmer in 49 Teams mit. Das Besondere: „Schlemmen ohne Grenzen” war Teil des Projekts ZukunftsWerkStadt Konstanz und stand unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Neben der Verlosung von Reichenauer Gemüsekisten konnten fünf WGs Experten für Nachhaltigkeit einladen und mit ihnen diskutieren. Für den BUND Konstanz mit dabei war Frouzan Nasab, die beim BUND auch die Kindergruppen mit betreut. Sie stellte bei einer WG die Arbeit des BUND mit seinen vielen verschiedenen Projekten vor. mehr...

 

Nachhaltige Facebook-Gruppen in Konstanz

Verschenk's Konstanz: In dieser Gruppe verschenken Konstanzer Dinge, die sie nicht mehr benötigen, aber nicht wegwerfen wollen.

Foodsharing Konstanz: In dieser Gruppen finden Lebensmittel einen neuen Verbraucher.

Verleih Konstanz/Umgebung: Oft benötigt man Dinge nur einmal. Dann suche hier, denn ist Leihen besser als Kaufen.

Virtual Flohmarkt Konstanz: Die richtige Gruppen, wenn man etwas für kleines Geld erstehen, oder loswerden will.

Es gibt noch viele weitere Gruppen, mit den selben Ideen in Konstanz und vielen anderen Städten.

Basteln mit Abfall

Viele gute Ideen zur Verwendung von Abfall in Form von netten basteleien und Geschenkideen findet man hier...

Entwicklung einer Marketingstrategie für den ökologischen Einkaufsführer "DER GRÜNE ZWEIG "

hier gehts zum Download

Umwelt-Filmabend "Die Zukunft pflanzen"

Es ist doch möglich, 9 Mrd. Menschen mit Bioanbauweise zu ernähren – dies und noch mehr überraschend Mögliches verdeutlichte der Film "Die Zukunft pflanzen – von Marie-Monique Robin", der im Oktober 2012 bei arte ausgestrahlt wurde.

Im Rahmen des Kurses Best practice Beispiele für nachhaltige Entwicklung der Naturschule gab der BUND Konstanz  ca. 30 Teilnehmern die Möglichkeit, den Film anzusehen. Anschließend entwickelten sich bei einem Glas Biowein und Apfelsaft interessante Diskussionen, Anregungen für Projekte und nette Kontakte unter den Teilnehmern. Die Umweltfilmreihe soll u.a. in Allensbach fortgesetzt werden. mehr...

 

Ausstellung: Wandel durch Handel

Zum vollständigen PDF-Download bitte 'Klick' auf das Ausstellungsbanner

Genießen Sie wie Familie Arglos Ihr morgendliches Frühstück? Müsli, Brötchen, Obst, Kaffee, Tee und frische Blumen gehören dazu! Keiner denkt am Morgen daran, woher die einzelnen Produkte stammen. Kaffee aus Vietnam, Tee aus Indien, Orangensaft, Kakao und Zucker aus Brasilien, Bananen aus Costa Rica, Margarine aus Indonesien, Blumen aus Kenia, das Tischtuch aus China und der Holztisch von den Philippinen: Die ganze Welt findet sich auf unserem Frühstückstisch.

Die Ausstellung führt Besucher beispielhaft mit 8 Produkten durch den globalisierten Welthandel. Illegale Kinderarbeit, Krankheiten, das Fehlen sozialer Standards, Armut und Umweltzerstörung sind direkte Folgen unseres Einkaufsverhaltens. Billiger ist schlechter - für die Qualität der Produkte und für die Erzeuger. Etwas weniger Geiz beim Handel mit den Entwicklungsländern kann helfen. Denn damit werden die sozialen und ökologischen Folgen unserer steigenden Bedürfnisse auch für die Erzeuger zu einem Gewinn. Die Ausstellung stellt exemplarisch Projekte vor, die einen Ausweg aus Armut und Hoffnungslosigkeit bieten. Am Schluss wird bilanziert: was kostet es einen Durchschnittsverbraucher, konsequent fair gehandelte Produkte zu kaufen? 50 ct pro Tag ist die überraschende Antwort, also soviel wie 5 km Autofahren oder 2 Zigaretten – das ist sicher nicht zu viel für eine gerechtere Welt.

Zudem gibt es genügend Möglichkeiten rund um den Bodensee fair gehandelte sowie Bio-Produkte aus der Region zu erwerben. Von Biorestaurants über Naturkosmetik bis hin zu Biogärtnereien ist alles dabei. Eine tolle Übersicht finden Sie unter folgendem Link: http://www.biobodensee.net/

„Gefördert von der Landesstiftung Baden-Württemberg und dem BUND Landesverband B.-W. hat die BUND Ortsgruppe Konstanz eine in Konzept und Gestaltung beispielhafte Ausstellung erstellt“, so BUND Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender bei der Eröffnung in Konstanz am 08. Mai 2006. Anlass für die Ausstellung war der Umzug der Geschäftsstelle in neue Räume, denen ein tropisches Palmenhaus angegliedert ist. Was lag näher, als den direkten Bezug zwischen uns Konsumenten und den tropischen Erzeugerländern herzustellen.

Der Aufbau ist ideal für Gruppenarbeit mit Schulklassen. Als sehr fruchtbar hat sich die Zusammenarbeit mit Gruppen aus dem Eine-Welt Bereich erwiesen.

Die Ausstellung besteht aus 6 freistehenden stählernen „Urwaldbäumen“, einem Frühstückstisch und den Posterfahnen aus witterungsbeständigem Stoff. Sie könnte also auch längere Zeit im Freien oder einem Tropenhaus gezeigt werden. Die Ausstellung muss mit einem Kleinbus transportiert werden, die Fahnen können auch einzeln per Post verschickt und z.B. mit Fäden an Wand oder Decke abgehängt werden.

Die Ausstellung kann gegen einen Unkostenbeitrag ausgeliehen werden.

Kontakt: BUND Umweltzentrum Konstanz<//font><//u>, Tel.: 07531-15164



Umwelttipps für Geflüchtete

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