Intergriertes Klimaschutzkonzept

Als aktiver Projektpartner in der Steuerungsgruppe beteiligte sich der BUND an der Erstellung des "Intergrierten Klimaschutzkonzepts IKSK" der Stadt Konstanz.

Das  vorliegende  Klimaschutzkonzept zeigt einen entsprechenden Pfad für  den Zeithorizont 2015-2030 auf. Die im Maßnahmenplan des IKSK enthaltenen Lösungsmöglichkeiten sollen nun Schritt für Schritt umgesetzt werden. Als prioritär gelten dabei die folgenden Maßnahmen:

  • Schaffung einer Klimaschutzmanager*innen-Stelle mit Bundesförderung (Zustimmung wurde im Haushalts- und Finanzausschuss am 06.12.2016 erteilt)
  • Erarbeitung eines Energienutzungsplans als Grundlage für eine zukunftsfähige Wärme- und Stromversorgung
  • Erarbeitung von Leitlinien für Neubauten (Workshop "energieeffizientes Bauen")
  • Erarbeitung integrierter Quartierskonzepte zur energetischen Sanierung von Stadtvierteln, ggf. bei gleichzeitiger Nachverdichtung
  • Weitere Aktivierung des Photovoltaikpotenzials (insbesondere auf Dachflächen)
  • Umsetzung von Nahwärmeinsel-Projekten mit Kraft-Wärme-Kopplung
  • Abwasser- und Seewasserwärmenutzung
  • Ausbau von Fahrradverleih- und Carsharing-Angeboten
  • kostenlose bzw. günstige Energie- und Sanierungsberatung für Privathaushalte

Die gesamte Abhandlung finden Sie auf der Seite der Stadt Konstanz.

IKSK zum Runterladen hier...



Pressemitteilung des BUND Konstanz zur Schaffung einer Stelle für das Klimaschutzmanagement in Konstanz

Die Stadt Konstanz hat in den letzten Jahren ein integriertes Klimaschutzkonzept Konstanz ("IKSK") auf den Weg gebracht. Auch der BUND und andere Institutionen haben andiesem Konzept mitgewirkt. Darin wurde ein Maßnahmenkatalog zur Verbesserung des Klimaschutzes in Konstanz entwickelt, der nun im Zeithorizont bis 2030 umgesetzt werdensoll.

Darin enthalten - als eine der wirkungsvollsten und wichtigsten Maßnahmen - ist dieSchaffung einer Stelle für eine*n Klimaschutzmanager*in. "Bedauerlich ist, dass die Verwaltung diese Maßnahme als nicht vordringlich eingestuft hat, obwohl das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit die Stelle mit einem Zuschuss von 65% der Kosten fördert", meint Antje Boll vom BUND Konstanz. Die Stelle landete bei der Stellenplanung der Verwaltung nur auf der B-Liste 

Erst durch einen Antrag aus den Fraktionen wurde die Stelle im gestrigen Haushalts- und Finanzausschuss auf den vordringlichen Bedarf gesetzt. Unrühmlich waren auch die halbherzigen Erklärungsversuche seitens der Verwaltung, warum man den Klimaschutz hinten anstellen will. "Dies wirft doch die Frage auf, wie ernst es die Stadtverwaltung mit dem Klimaschutz meint", bekräftigt Antje Boll.

Anlage: Maßnahmen des IKSK:

• Schaffung einer Klimaschutzmanager*innen-Stelle mit Bundesförderung (Zu-stimmung wurde im Haushalts- und Finanzausschuss am 06.12.2016 erteilt)
• Erarbeitung eines Energienutzungsplans als Grundlage für eine zukunftsfähigem Wärme- und Stromversorgung
• Erarbeitung von Leitlinien für Neubauten (Workshop "energieeffizientes Bauen")
• Erarbeitung integrierter Quartierskonzepte zur energetischen Sanierung von Stadtvierteln, ggf. bei gleichzeitiger Nachverdichtung
• Weitere Aktivierung des Photovoltaikpotenzials (insbesondere auf Dachflächen)
• Umsetzung von Nahwärmeinsel-Projekten mit Kraft-Wärme-Kopplung
• Abwasser- und Seewasserwärmenutzung
• Ausbau von Fahrradverleih- und Carsharing-Angeboten

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