DUH unterstützt Antifracking Kampagne des BUND Konstanz

Die Aktivitäten des BUND Konstanz gegen Fracking am Bodensee im Jahr 2014 werden durch die DUH finanziell unterstützt. Der DUH sei an dieser Stelle unser Dank ausgesprochen.

BUND fordert gesetzliches Verbot von Fracking in Deutschland

 

Protest gegen Fracking; Foto: Ruben Neugebauer / Campact

Der BUND plädiert für ein klares gesetzliches Verbot von Fracking durch entsprechende Änderungen des Bundesberggesetzes. Anstatt die Gasförderung in Deutschland per Gesetz auszuweiten, setzt sich der BUND für eine Beschleunigung der Energiewende, den schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien und die konsequente Umsetzung von Energieeffizienz­maßnahmen ein.

Die Bundesregierung plant hingegen, dieser risikoreichen und teuren Form der Gasförderung den Weg zu bereiten. Die Pläne der Bundesregierung, Fracking in Deutschland durch die Veränderung verschiedener Gesetze und Verordnungen zu ermöglichen, stoßen jedoch auf breiten Widerstand. Daher ist es bisher in Deutschland noch nicht gelungen, dieser Technologie in großem Stil zu ihrem Durchbruch zu verhelfen.

Ende 2014 hat die Bundesregierung einen Entwurf für ein Frackinggesetz vorgelegt. Es handelt sich hierbei um Änderungen wasser, naturschutz- und bergrechtlicher Vorschriften zur Regelung des Einsatzes von Fracking in Deutschland. Diese würden Fracking in Deutschland in großem Stil ermöglichen. Der BUND hat gemeinsam mit dem DNR eine Stellungnahme zu diesem Gesetzentwurf veröffentlicht.

Welche Risiken bestehen?

Pro Frack werden mit hohem Energieaufwand bis zu 5.000 Kubikmeter Wasser und mehr als 200 verschiedene Chemikalien bei über 1.000 bar Druck unter die Erde gepresst. Dies birgt hohe Risiken für Mensch und Umwelt: Grund- und Oberflächengewässer können durch die eingesetzten Chemikalien belastet werden. Durch den Druck wird ein Zusammenhang zwischen Fracking und seismischen Ereignissen (Beben) für möglich gehalten. Der Flächenverbrauch ist mit 1,5 bis 2 Hektar pro Bohrplatz, wobei mehrere Bohrplätze pro Quadratkilometer benötigt werden, sehr groß. Hinzu kommt erhebliche Lärmbelastung durch die Bohranlagen sowie die ungeklärte Frage der Entsorgung des kontaminierten Abraums und des Abwassers.

Britische Werbekampagne gegen Fracking

Der britische Humor ist weltweit bekannt.
Ecotricity hat sich etwas sehr originelles einfallen lassen, um auf den aktuellen Stand in England aufmerksam zu machen, eben typisch britisch.
Aber sehen Sie selbst: Hier gehts zum Video

2/3 der Bundesbürger gegen Fracking

Fracking nicht über Köpfe der Menschen hinweg durchsetzen – 66 Prozent der Bürger fordern ein Fracking-Verbot. Umweltverbände stellen Gesetzesvorschlag für Verbot vor

Berlin: Campact, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und der Zusammenschluss von Bürgerinitiativen "Gegen Gasbohren" haben heute die Bundesregierung aufgefordert, ihr geplantes Fracking-Gesetz zurückzuziehen und die umstrittene Gasfördermethode stattdessen zu verbieten. Die Verbände wissen bei dieser Forderung die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich.

Nach einer von Campact beauftragten repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid vom 3./4. Mai unterstützen 66 Prozent der Befragten ein Verbot von Fracking in Deutschland. Nur 23 Prozent würden Fracking erlauben. Der Rest war unentschieden oder gab keine Meinung an. Über 150 000 Menschen haben zudem im Internet den Campact-Appell "Fracking stoppen!" unterzeichnet. mehr...



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