FoodSharing hat einen neuen FAIR-Teiler!

Das heißt ein Regal in das jeder und jede Lebensmittel reinstellen und rausnehmen kann. Und zwar hier bei uns vor dem Eingang zum Palmenhaus, Zum Husstenstein 12. Das Regal wird von den Lebensmittelrettern jeden Tag bestückt außer Mittwochs.

 

Weitere Standorte in Konstanz sind:

· Treffpunkt Petershausen: Mittwochs 14-16 Uhr (Georg-Elser Platz 1)

· Uni: Hinter der Telefonzelle gegenüber vom Campus-Café

 

 Hier kommen Sie zur Facebookseite von FoodSharing.

 

 

Foodsharing Konstanz

Foodsharing Konstanz möchte dieses Jahr eine BUND AG werden.
Wir von Foodsharing haben es uns zur Aufgabe gemacht, aktiv gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen und Lebensmittel vor der Tonne zu retten, sowie über Lebensmittelverschendung zu informieren und aufzuklären. Dafür holen wir überschüssige Lebensmittel von Betrieben ab und verteilen diese weiter an Privatpersonen oder über die Internetplattform foodsharing.de. Außerdem organisieren wir z.B. Aktionstage oder informieren bei anderen Gelegenheiten sowohl Verbraucher und Produzenten über verantwortungsbewussten Konsum von und Umgang mit Nahrungsmitteln.
Der Grundgedanke hinter Foodsharing ist, dass Menschen Essen teilen. Es soll vermieden werden, dass Lebensmittel weggeschmissen werden.


Kontakt: bodensee.foodsharing@gmail.com

facebook: Foodsharing Konstanz

Rettet die Möhren

Unsere Region isst 2000 Watt

Die Idee hinter "Foodsharing" ist ganz einfach: Genießbares Essengehört nicht in die Mülltonne. 20 Freiwillige sorgen in Konstanz da-für, dass diese Idee Wirklichkeit wird. Sie holen übrig gebliebene Lebensmittel von privaten Haushalten, Händlern und vom Wochenmarkt ab, stellen sie online und sorgen so dafür, dass die Dinge doch noch auf dem Teller landen. Raja steigt auf ihr Fahrrad. Sie besucht die Tafel, die heute frische Lebensmittel übrig hat. Der Anhänger: junger Kopfsalat, überschüssiger Schafskäse und ein Paar krumme Gurken die der Norm im Laden nicht entsprechen. Auf dem Wochenmarkt war heute nichts zu holen. Das freut Raja. Nicht weil sie die Arbeit nicht gerne macht. Sondern weil es dann nichts zum Wegwerfen gab. 2 Jährlich wirft jeder von uns ca. 82 Kilo Essen weg. Und das, obwohl es noch genießbar ist. Ein Jammer, finden die Mitglieder von "Foodsharing" in Konstanz. 20 aktive Freiwillige machen sich jede Woche auf den Weg - damit das Essen nicht in der Tonne landet, sondern in ihrem Fahrradanhänger. "Foodsharing" wurde im Juni 2013 gegründet, ein halbes Jahr nach der Entstehung der e.V. in Berlin. Seitdem rettet die Gruppe in Konstanz Lebensmittel vor der Tonne und stellt es denen bereit, die es benötigen oder einfach vor dem Mülleimer bewahren wollen. Sie. Die Leute von "Foodsharing" holen Nudelpackungen nach einer WG-Party ab, besuchen die Tafel, den Wochenmarkt, die Wegwarte und andere Stationen. Eine Liste der Lebensmittel stellen sie dann auf www.foodsharing.de oder auf die öffentliche Facebook-Seite "Foodsharing Konstanz". Jeder Interessent kann sich das abholen, was er selber zeitnah verbrauchen kann. "Wir sind keine Konkurrenz zum Markt", betont Raja. Beim Foodsharing gehe es nicht um Schnäppchenjagd, sondern darum, in unserer Überflussgesellschaft bewusst Ressourcen zu schonen und Abfall zu vermeiden. Raja und ihre Mitstreiter klären die Menschen z.B. an Infoständen auf und geben Tipps, wie man das Wegwerfen vermeiden kann. Die Foodsharing-Gruppe kommt weitgehend ohne Geld aus. Auch die zwei gebrauchten Fahrradanhänger waren Geschenke. "Die Idee kommt sehr gut an", sagt Raja und spricht von einem neuen Zusammengehörigkeitsgefühl: "Die Leute helfen sich einander spontan. Jemand wollte neulich etwas bei uns abholen, konnte uns aber nicht selbst besuchen, da er gehbehindert ist. Auf Facebook ist ein anderer darauf aufmerksam geworden und hat das Essen bei uns abgeholt und zu ihm gefahren - einfach so." Nach einem erfolgreichen halben Jahr richtet die Gruppe den Blick jetzt nach vorne. Sie strebt einen schlankeren Ablauf an und regt Leute, die weniger wegwerfen wollen dazu an, ihre unverkauften oder überflüssigen Lebensmittel auch selbst zu verteilen. Neue Mitglieder und Helfer sind gerne gesehen: Jeden ersten Freitag im Monat findet ein Treffen für Interessierte statt. Rajas größter Wunsch ist aber, "dass wir irgendwann überflüssig sind, weil alle Konstanzerinnen und Konstanzer bewusster einkaufen und keine Lebensmittel mehr wegwerfen."



Umwelttipps für Geflüchtete

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