Streuobstlehrpfad im Hockgraben

Im Hockgraben in der Nähe der Universität haben wir Hochstammbäume entlang der Fußwege gepflanzt und einen Streuobstlehrpfad angelegt. Dort wurden Informationstafeln aufgestellt und die verschiedenen Obstsorten mit Schildern gekennzeichnet. Leider werden die Tafeln immer wieder durch Vandalismus zerstört. Wir wollen daher den Lehrpfad auf der Jungerhalde etablieren.

Kindergruppen

Um der nächsten Generation die Thematik und Wichtigkeit der Streuobstwiesen etwas näher zu bringen, finden regelmäßig Veranstaltungen der BUND-Kindergruppen „Spatzen“, „Käfer“ und „Spechte“ auf der Jungerhalde oder im Hockgraben statt.

Im Frühling, wenn alles blüht, wird die Bestäubung erklärt, wobei der Wildbienenstand auf der Jungerhalde natürlich ein sehr schönes Anschauungsmaterial darstellt. Im Herbst treffen sich die Gruppen, um gemeinsam Apfelsaft zu pressen. Dabei lernen sie nicht nur das Saftpressen, sondern auch vieles über die verschiedenen Apfelsorten, deren Aussehen und deren Geschmack.

In Kindergärten

Viele Konstanzer Kindergärten haben in ihren Gärten Kirsch-, Apfel- oder Birnbäume. Meist sind diese Hochstämme schlecht gepflegt. Der BUND Konstanz knüpft hier an und besucht mit den Kindergärten unsere Streuobstwiesen. Die Kinder bekommen Geschichten über Bäume erzählt, machen Spiele und dürfen helfen, die Bäume zu schneiden. Im Herbst wird das Obst gesammelt und gemeinsam Saft gepresst. Eine Aktion, die Spaß macht, und Interesse und Verständnis für die großen, voll Leben steckenden Bäume weckt.

In Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen werden die Naturkenntnisse bei Streuobstwochen in Kindergärten der Konstanzer Stadteile Litzelstetten und Dingelsdorf ergänzt. Wir beteiligen uns auch in verschiedenen Projekten des Bildungshauses Dingelsdorf. Bildungshäuser sind ein Pilot-Projekt des Kultusministeriums B.-W. Es wird ein pädagogischer Verbund von Grundschule und Kindergarten erprobt.

Jugendbegleiter an der Allmannsdorfer Grundschule

Darüber hinaus arbeitet der BUND mit der Allmannsdorfer Grundschule zusammen, die in der Nähe einer der Streuobstwiesen liegen. Die Lehrer wählen passend zum Lehrplan Schwerpunkte aus, die BUND-Aktiven vermitteln an einem Samstag und im Ganztagesbetreuungsbereich Erstklässlern und ihren Familien Naturwissen vor Ort. Sie sollen die sie umgebenden Streuobstwiesen neu wahrnehmen und sich über die Veranstaltung hinaus dafür verantwortlich fühlen.

Die Familien bekommen über eigens erfundene Wissensgeschichten humorvolle Einblicke, in denen man erst auf den zweiten Blick merkt, wie wissensreich diese Naturforschergeschichten doch sind.

Mit Märchen und aktiven, integrierten erlebnispädagogischen Theaterspielen auf der grünen Wiese wird der ganzen Familie Freude in der Natur- und Umweltbildung bereitet. Das Kulturelle im Sozialen wird beflügelt, der Klassenverband gestärkt und der Kontakt unter den Familien natur- und heimatverbunden belebt.



Umwelttipps für Geflüchtete

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