Bei einem der ausgewählten Stadtteile, dem ‚Paradies‘, handelt es sich um ein dicht bebautes urbanes Gebiet mit überwiegender Zeilen- und Blockrandbebauung, zum Teil aber auch mit Siedlungscharakter. Die Anwohner dieses Stadtteils wurden ermutigt, Ideen und Vorschläge zu praktischem Naturschutz, wie Begrünungs- und Artenschutzmaßnahmen, in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld einzubringen. Engagierte Bürger, Bürgergemeinschaften, Jugendgruppen, Schulklassen und Verbände setzten die von den Anwohnern vorgebrachten Wünsche gemeinschaftlich um. So konnten 2 Straßenbäume, ca. 150 m Wildsträucherhecke und mehrere Obstbäume gepflanzt werden. Für den Artenschutz wurden 100 künstliche Nisthilfen für heimische Singvögel und Fledermäuse zur Verfügung gestellt, ein Angebot, das die Anwohner des Stadtteils gern annahmen. Zusätzlich wurden Ersatzquartiere für Schwalben und Mauersegler unter einer Brücke angebracht.