Projektbericht

Kinder bauen Schwalbennester aus Matsch
Kinder bauen Schwalbennester aus Matsch

Einleitung

Mehlschwalben gehören zu den besonders geschützten Vogelarten in Deutschland. Ihr Lebensraum wird bedroht durch die zunehmende Flächenversiegelung, durch den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft und nicht zuletzt durch die moderne Bauweise der Häuser und die mutwillige Zerstörung von Nistplätzen durch den Menschen.


Projektgebiet

Der Konstanzer Stadtteil ‚Öhmdwiesen‘ ist ein in den 90er Jahren gebauter Stadtteil am Rande der Stadt Konstanz in der Nähe des ‚Wollmatinger Rieds‘. Er ist sowohl durch verdichtetes Bauen mit Geschosswohnungsbau geprägt, als auch durch den ländlichen Charakter, bedingt durch die Stadtrandlage.

Das Gebiet bietet sich zur Durchführung eines Schutzprojekts für Mehlschwalben deshalb an, weil in unmittelbarer Nachbarschaft weitgehend intakte Natur vorhanden ist, andererseits die Menschen offenbar diese Natur nicht genügend zu schätzen wissen. So wurde immer wieder beobachtet, dass Schwalbennester, die an den Häusern der Randbebauung noch zahlreich vorkommen, entfernt wurden. Dies ist im übrigen kein Einzelfall; in vielen Gemeinden ist ein solches Vorgehen gängige Praxis. Hier fehlt es an Aufklärung und Bewusstsein für Natur- und Artenschutz.


Projektziele

Die bestehende Schwalbenpopulation im ‚Öhmdwiesengebiet‘ sollte durch zusätzliche Nistmöglichkeiten in Kunstnestern an einem sogenannten Schwalbenturm unterstützt und gestärkt werden. Gleichzeitig sollte die Akzeptanz für Mehlschwalben bei den Anwohnern erhöht und das Bewusstsein der Bevölkerung für die bedrohte Tierart geweckt und geschärft werden.


Maßnahmen

1. Zusammenarbeit mit Kinder- und Jugendgruppen und Schulen

•Naturkundliche Spaziergänge mit Kindern und Jugendlichen
•Malen, Basteln, Geschichten und Lieder zum Thema ‚Schwalben’
•Vorträge und Aufklärungsarbeit zum Thema ‚Schwalben’
•Zusammenstellen einer Arbeitsmappe ‚Naturpädagogik’ zum Thema ‚Schwalben’
•Herstellen von künstlichen Nisthilfen mit Kindern und Jugendlichen

2. Artenschutz

•Abgabe von Kunstnestern
•Nisthilfenbau mit Kindern und Jugendlichen
•Bau eines Schwalbenturmes
•Nisthilfen unter einer Fahrradbrücke über den Rhein
•Bestandsaufnahme und Beobachtung der Schwalbenpopulation durch Kinder und Jugendliche
•Aufhängen von Kunstnestern und anderen Nisthilfen an privaten Häusern und an öffentlichen Gebäuden


3. Öffentlichkeitsarbeit

•Auftaktveranstaltung mit Vorstellung des Projektes
•Pressearbeit
•Herausgabe einer Broschüre zum Mehlschwalbenschutz
•Publizieren der Broschüren im Internet
•Vorträge
•Flugblätter
•Poster
•Telefonische Beratung: Einrichten einer ‚Schwalbenhotline’





Durchführung und Ergebnisse

1. Zusammenarbeit mit Kindergärten, Jugendgruppen und Schulen

•Naturpädagogische Projekttage im Kindergarten und in der Grundschule

Mit einem Kindergarten im Projektgebiet wurde eine weitreichende Zusammenarbeit vereinbart. Das Thema ‚Mehlschwalben‘ wurde in einem gruppenübergreifenden Schulanfängerprojekt unter verschiedenen Aspekten bearbeitet. Die Kinder wurden in die Lebensweise der Mehlschwalben, z.B. durch naturkundliche Spaziergänge, Bücher, Filme und andere Darstellungen eingeführt. Begleitend wurden Märchen und Geschichten mit dem Thema ‚Schwalbe’ erzählt, ‚Schwalben-Lieder’ gesungen, Schwalben aus Papier gebastelt, gemalt und getöpfert sowie Schwalbennester aus Lehm nachgebaut (Abb.1). Anschließend fertigten die Kinder Nisthilfen und Kotbretter für Mehlschwalben an, die an ihrem eigenen Kindergarten aufgehängt wurden. Die Kindergartenkinder machten außerdem eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Mehlschwalbennester im Winter. Eventuelle Siedlungserfolge in den neuen Kunstnestern an den Fassaden und dem Schwalbenturm sowie die Populationsentwicklung der Mehlschwalbenkolonie können weiter von den Kindergartenkindern beobachtet und protokolliert werden.

Das naturpädagogische Programm wurde ebenfalls an einer Grundschule im Rahmen einer Projektwoche durchgeführt.

Fazit:
Schon im Vorschulalter und Grundschulalter ist es wichtig, bei den Kindern um Verständnis für die Natur zu werben. Kinder entwickeln schnell eine Begeisterung und ein Gefühl für den Wert der Tier- und Pflanzenwelt. Es ist wichtig, die Aufmerksamkeit der Kinder auf den Erhalt von Natur und Umwelt zu lenken, da sie sich für eine sinnvolle Aufgabe im Umweltschutz leicht gewinnen lassen und sich dann nicht dem vielfach sichtbaren Zerstörungsdrang hingeben (Zerstörung von Vogelnestern, Zertreten von Käfern und andere Tierquälereien, gedankenloses Wegwerfen von Müll etc.). Darüber hinaus wirken Kinder und Jugendliche vielfach als Multiplikatoren für die Botschaft des Umwelterhalts (Mehlschwalbenschutzes), so dass auch deren Angehörige zum Nachdenken angeregt werden.


•Herstellung von Kunstnestern mit Jugendlichen

Künstliche Mehlschwalbennester aus Holzbeton und Kotbretter wurden in Zusammenarbeit mit der Jugendgruppe ‚Jugend, Arbeit, Zukunft’ des ‚Caritas-Verbandes’ unter fachkundiger Beratung der Projektleiterin hergestellt. Die so hergestellten Kunstnester kamen bei verschiedenen Artenschutzmaßnahmen (s. u.) zum Einsatz (Schwalbenturm, Nisthilfen unter der Fahrradbrücke, Abgabe von Kunstnestern an interessierte Hausbesitzer). Als flankierende Maßnahme wurden die Jugendlichen mit Filmbeiträgen in die Lebensweise der Mehlschwalben eingeführt.

Fazit:
Auch bei den älteren Jugendlichen der Gruppe ‚Jugend, Arbeit, Zukunft’ konnte das Gefühl von Verantwortung für die eigene Umwelt geweckt werden. Die Jugendlichen ließen sich soweit begeistern, dass sie auch beim Aufbau des Schwalbenturmes und bei der Montage ihrer Kunstnester dabei sein wollten.


•Arbeitsmappe ‚Naturpädagogik‘

Das von uns entwickelte Programm für Kindergarten- und Grundschulkinder zum Thema ‚Mehlschwalben‘ wurde in einer Arbeitsmappe zusammengefasst. Es umfasst 12 Projekttage vom Nisthilfenbau bis zum Schwalben töpfern mit detaillierten Anleitungen und Materiallisten.

Fazit:
Da die Arbeitsmappe ‚Naturpädagogik‘ beispielhaft für viele andere ‚Schwalbenschutzprojekte‘ sein kann, wird sie über die Internet-Seite des ‚BUND-Umweltzentrums Konstanz’ (www.bund-konstanz.de) publiziert und so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit Hilfe dieser Anleitung können Erzieher und Lehrer das Programm selbständig, z. B. im Rahmen von Projekttagen oder Schulanfängerwochen, durchführen.


2. Artenschutzmaßnahmen

•Schwalbenturm

Im Projektgebiet wurde ein Schwalbenturm auf einer Grünfläche neben dem Kindergarten errichtet (Abb.2). Er kann bis zu 48 Brutpaare von Mehlschwalben beherbergen. So sollte die bestehende Mehlschwalbenpopulation im Öhmdwiesengebiet durch zusätzliche Nistmöglichkeiten unterstützt werden. Die Kunstnester am Turm wurden von der Gruppe „Jugend, Arbeit, Zukunft“ (s. o.) hergestellt.



Fazit:
Durch den Schwalbenturm konnten den Mehlschwalben im Öhmdwiesengebiet 42 künstliche Nistmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Wenn alle Kunstnester bezogen werden, würde dies eine Verdopplung der bisherigen Schwalbenpopulation bedeuten. Der Schwalbenturm stellt aber auch ein Anschauungsobjekt für verschiedene andere Nisthilfen, wie Nistlatten, Nistvorrichtungen aus Holz und für verschiedene Kotabweiser dar. Hier können sich interessierte Bürger über die Wirkungsweise und Funktion von Kotbrettern informieren, um das geeignete System für die eigene Hauswand herauszufinden. Der Schwalbenturm wurde öffentlichkeitswirksam, neben dem Kindergarten an der Zufahrt ins Wohngebiet errichtet. Eine Informationstafel erklärt dem Betrachter den Zweck des Turms und weist auf die Notwendigkeit des Schutzes für Mehlschwalben hin.


•Nisthilfen für Schwalben an einer Rheinbrücke

Da Mauersegler und verschiedene Schwalbenarten zu den Kulturfolgern gehören, deren Nistmöglichkeiten in den letzen Jahrzehnten weitgehend verlorengegangen sind, sollte durch das Angebot von künstlichen Nisthilfen die Ansiedlung dieser gefährdeten Arten gefördert werden. In Zusammenarbeit mit dem Ortsverband des NABU wurden daher 36 künstliche Ersatzquartiere für Rauch- und Mehlschwalben bzw. für Mauersegler unter einer Fußgänger- und Fahrradbrücke angebracht (Abb. 3). Brücken sind wiederholt als Siedlungsort für Schwalben beschrieben worden und bieten den Vorteil, dass hier das Problem der Verkotung von Häuserfassaden entfällt. Darüber hinaus kann mit diesem Siedlungsort - auch in einem dicht besiedelten Wohngebiet - gefährdeten Arten ein Lebensraum geboten und zugleich den Anwohnern das Erleben von Naturnähe ermöglicht werden.


Die Projekt-Gruppe ‚Jugend, Arbeit, Zukunft’ des ‚Caritas-Verbandes’ hat sämtliche für diese Aktion benötigten Nisthilfen unter fachkundiger Anleitung aus Holz, bzw. aus Holzbeton angefertigt. Für die Anbringung der Nester unter der Brücke haben sich erfahrene Kletterer des Alpenvereins bereit erklärt. Die weitere Beobachtung und evtl. Pflege der Nisthilfen haben Mitglieder des NABU übernommen.


Fazit:
Bei diesem Projekt handelt es sich um den Versuch, Mehlschwalben unter Flussbrücken anzusiedeln. Ob der Versuch glückt, wird sich vermutlich erst in den nächsten Jahren herausstellen. Würden die Nester angenommen, hätte man die Möglichkeit, weitere Nisthilfen an öffentlichen Straßenbrücken aufzuhängen und so bestehende Mehlschwalbenpopulationen durch Ersatzquartiere zu unterstützen. Dies ist besonders wichtig, weil durch die Unwissenheit der Hausbesitzer oder deren Intoleranz immer mehr natürliche Nistplätze verloren gehen. Dadurch wäre ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt unserer Mehlschwalben geleistet.


•Abgabe von Kunstnestern für Mehlschwalben an interessierte Hausbesitzer

Über einen Aufruf in der örtlichen Presse wurden die Konstanzer Bürger ermutigt, Kunstnester für Mehlschwalben und Kotbretter an ihren Häusern aufzuhängen. Die Nester und Kotbretter wurden von der Jugendgruppe ‚Jugend, Arbeit, Zukunft‘ angefertigt und über die Projektleiterin des ‚BUND’ zum Selbstkostenpreis abgegeben.

Fazit:
Die Aktion traf auf großes Interesse bei der Bevölkerung. Insgesamt konnten 28 Doppelnester an die Bürger abgegeben werden.


•Bestandsaufnahme der Schwalbennester im Projektgebiet

Die Schwalbennester im ‚Öhmdwiesengebiet‘ wurden von den Kindergartenkindern (s. o.) gezählt und mit Hilfe eines eigens entwickelten Zählungsbogens (siehe Arbeitsmappe ‚Naturpädagogik‘) kartiert.


3. Öffentlichkeitsarbeit

•Auftaktveranstaltung

Die Vorstellung des Projektes in der Öffentlichkeit begann mit einer werbewirksamen Auftaktveranstaltung im ‚Wolkensteinsaal’ des Konstanzer ‚Kulturzentrums’. Geladen waren neben allen interessierten Anwohnern und Bürgern auch der Oberbürgermeister von Konstanz (Horst Frank), der auch die einführende Rede über die Agenda 21 in Konstanz hielt. Vertreter der städtischen Behörden boten während der Auftaktveranstaltung spontan ihre Hilfe bei verwaltungstechnischen Problemen an. Die Zusammenarbeit z. B. mit dem Umwelt- oder dem Städtebau- und Vermessungsamt verliefen daher problemlos, da die Behörden schon frühzeitig in die Planungen mit einbezogen werden konnten. Auch die Vertreter der verschiedenen Jugend- und Nachbarschaftsgruppen sowie die Kindergartenvertreter sind persönlich eingeladen worden. Zum Abschluss konnte bei Apfelmost und Biowein mit den Teilnehmern und Vortragenden diskutiert werden. Dabei wurden bereits erste Arbeitsgruppen von interessierten Bürgern gebildet. Die Auftaktveranstaltung fand in der Presse und bei den Teilnehmern großen Anklang.


•Pressearbeit

Die Auftaktveranstaltung sowie verschiedene Aktionen im Rahmen des Projektes (‚Schwalbenhotline’, Schwalbenturm, Naturpädagogik, Abgabe von Nisthilfen) wurden von der örtlichen Presse ausführlich dargestellt und von der Bevölkerung wahrgenommen.


•Broschüre

Mit logistischer Unterstützung der Stadt Konstanz wurde eine Broschüre zum Thema „Mehlschwalben“ erstellt, die die Bürger darüber aufklären soll, warum Mehlschwalben gefährdet sind, welche Voraussetzungen Schwalben zum Nisten brauchen und welche Maßnahmen man zum Schutz der Mehlschwalben treffen kann. Die Broschüre ist über die Ortsverwaltungen der Stadt Konstanz und das ‚BUND Umweltzentrum Konstanz’ erhältlich. Sie informiert auch über das Agenda 21 Projekt ‚Schwalben im Öhmdwiesen’ und enthält die Kontaktadresse für alle, die an dem Agenda Projekt teilnehmen möchten.


•‚Schwalbenhotline’

Es wurde ein ‚Schwalbensorgentelefon’ eingerichtet, an das sich jeder Bürger wenden kann, wenn er Probleme mit Schwalbenkot an der Fassade oder mit Ungezieferbefall in den Nestern hat, um sich fachkundig beraten zu lassen.

•Flugblätter, Poster, Vorträge

Es wurden begleitend zu den Aktionen verschiedene Flugblätter erstellt, die an publikumswirksamen Stellen ausgelegt wurden (z. B. Naturkundemuseum, Info-Zentrum der Insel Mainau, Rathaus, Ortsverwaltungen, BUND Umweltzentrum, Kindergärten). An großen städtischen Veranstaltungen (Umweltfest, Markt der Möglichkeiten) sowie am Kindergartenfest wurde das ‚Schwalbenprojekt‘ mit Postern dargestellt. Vorträge (z. B. Auftaktveranstaltung, BUND-Mitgliederversammlung, Mütter-Zentrum) informierten einen interessierten Zuhörerkreis über den Schutz der Mehlschwalben und den Fortgang des Projektes.


Fazit:
Die breit angelegte Kampagne zum Mehlschwalbenschutz (Vorträge, Pressearbeit, Broschüre, Flugblätter, Schwalbenhotline) hat das Problem ‚Mehlschwalbenrückgang’ einer breiten Öffentlichkeit ins Bewusstsein gerufen. Die Nachfrage nach persönlicher Beratung zur Fassadengestaltung für mehr Mehlschwalbennester steigt, ebenso die Nachfrage nach den selbst gebauten Kunstnestern, die über das ‚BUND Umweltzentrum’ weiterhin abgegeben werden. Das Ziel, die Mehlschwalben in das Blickfeld der Bevölkerung zu rücken, ist erreicht worden.


Ausblick

Die Ergebnisse aus der Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit können durchaus richtungsweisend für andere Naturschutzprojekte sein. Daher sollen diese über das Internet einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Auch die Broschüre ‚Schützt unsere Mehlschwalben’ wird über das Internet (www.bund-konstanz.de) verbreitet, damit sich auch überregional Hausbesitzer und andere Interessierte über die Lebensweise der Mehlschwalben und deren Schutz informieren können.

Unsere Vorgehensweise und Erfahrungen beim Bau des Schwalbenturms (Standortfaktoren, Umgang mit Behörden, Schwierigkeiten mit Anwohnern etc.) sollen ebenfalls im Internet veröffentlicht werden, um anderen Naturschutzgruppen einen Leitfaden zur Vorgehensweise an die Hand zu geben.


Weiterführende Literatur

Boll A. (2002), Schützt unsere Mehlschwalben, Broschüre, BUND Konstanz

Braun M., Dannenmayer H., Kramer K., Rieder N., Ruge K., Schloß S. (1986), Gebäude im Siedlungsbereich, Lebensraum für Vogel- und Fledermausarten, Arbeitsblätter zum Naturschutz 2, Landesamt für Umweltschutz Baden-Württemberg, Karlsruhe

Menzel H. (1996), Die Mehlschwalbe: Delichon urbica, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Die neue Brehm Bücherei: Band 548, Westarp-Wissenschaften, Magdeburg

Naturschutzjugend, Erlebter Frühling – Mehlschwalbe, zu beziehen über Bundesgeschäftsstelle der Naturschutzjugend, Königssträßle 74, Stuttgart

Schmid H. (1995), Segler und Schwalben, Schweizerische Vogelwarte, 6204 Sempach



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