Genießen Sie wie Familie Arglos Ihr morgendliches Frühstück? Müsli, Brötchen, Obst, Kaffee, Tee und frische Blumen gehören dazu! Keiner denkt am Morgen daran, woher die einzelnen Produkte stammen. Kaffee aus Vietnam, Tee aus Indien, Orangensaft, Kakao und Zucker aus Brasilien, Bananen aus Costa Rica, Margarine aus Indonesien, Blumen aus Kenia, das Tischtuch aus China und der Holztisch von den Philippinen: Die ganze Welt findet sich auf unserem Frühstückstisch.
Die Ausstellung führt Besucher beispielhaft mit 8 Produkten durch den globalisierten Welthandel. Illegale Kinderarbeit, Krankheiten, das Fehlen sozialer Standards, Armut und Umweltzerstörung sind direkte Folgen unseres Einkaufsverhaltens. Billiger ist schlechter - für die Qualität der Produkte und für die Erzeuger. Etwas weniger Geiz beim Handel mit den Entwicklungsländern kann helfen. Denn damit werden die sozialen und ökologischen Folgen unserer steigenden Bedürfnisse auch für die Erzeuger zu einem Gewinn. Die Ausstellung stellt exemplarisch Projekte vor, die einen Ausweg aus Armut und Hoffnungslosigkeit bieten. Am Schluss wird bilanziert: was kostet es einen Durchschnittsverbraucher, konsequent fair gehandelte Produkte zu kaufen? 50 ct pro Tag ist die überraschende Antwort, also soviel wie 5 km Autofahren oder 2 Zigaretten – das ist sicher nicht zu viel für eine gerechtere Welt.
„Gefördert von der Landesstiftung Baden-Württemberg und dem BUND Landesverband B.-W. hat die BUND Ortsgruppe Konstanz eine in Konzept und Gestaltung beispielhafte Ausstellung erstellt“, so BUND Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender bei der Eröffnung in Konstanz am 08. Mai 2006. Anlass für die Ausstellung war der Umzug der Geschäftsstelle in neue Räume, denen ein tropisches Palmenhaus angegliedert ist. Was lag näher, als den direkten Bezug zwischen uns Konsumenten und den tropischen Erzeugerländern herzustellen.
Der Aufbau ist ideal für Gruppenarbeit mit Schulklassen. Als sehr fruchtbar hat sich die Zusammenarbeit mit Gruppen aus dem Eine-Welt Bereich erwiesen.
Die Ausstellung besteht aus 6 freistehenden stählernen „Urwaldbäumen“, einem Frühstückstisch und den Posterfahnen aus witterungsbeständigem Stoff. Sie könnte also auch längere Zeit im Freien oder einem Tropenhaus gezeigt werden. Die Ausstellung muss mit einem Kleinbus transportiert werden, die Fahnen können auch einzeln per Post verschickt und z.B. mit Fäden an Wand oder Decke abgehängt werden.
Die Ausstellung kann gegen einen Unkostenbeitrag ausgeliehen werden.
Kontakt: BUND Umweltzentrum Konstanz/font>/u>, Tel.: 07531-15164