Landesweiter BUND-Umweltbildungstag 2014 in Stuttgart Thema "Suffizienz"

Interview und Stand Umweltbildungstag Bilder: BUND Christine Giele

Unsere integrative BUND-Spechte Naturkindergruppe war auf dem "Markt der Möglichkeiten" mit dabei: Die elfjährige Cara, die die BUND-Spatzen und BUND-Spechte Erlebnistage viele Jahre sehr gerne mitgemacht hat, kam mit Corinna Waider und Christine Giele aus Konstanz mit der Bahn, ganz suffizient mit dem BaWü-Ticket angereist. Cara hatte großes Interesse, den Teilnehmenden des Umweltbildungstages gezielte Fragen zu stellen. Nach Caras Vorstellungen wurde ein Fragebogen miteinander ausgearbeitet. Etwas aufgeregt, doch sehr "sufferän" wurden 6 intensive Interviews mit jeweils 19 Fragen von ihr durchgeführt und 12 Fragenbogen von Teilnehmenden ausgefüllt. Jeder, der sich an der Fragebogen Aktion beteiligte, bekam als kleines Dankeschön, einen frisch geschälten Apfel mittels Apfelschälmaschine seiner Wahl von alten Apfelsorten. Das machte sichtlich allen Beteiligten Spaß und alle waren ganz stolz, vor allem auf Cara!

Zur Vorbereitung unserer Darstellungen an der Pinnwand half Dieter Brdiczka fleißig mit den Aushang zu gestalten und wir wurden uns dabei bewusst, wie suffizient unser Streuobstwiesen Projekt an sich ist: das Gras, die Artenvielfalt, das Obst,die Hinterwäldler Rinder vom Schuhmacher Hof, dienen als suffiziente Grundlage für uns Menschen für köstlichen Apfelsaft und Tafelobst. Von Kindergarten- und Schulkindern über die "Rent a Tree"-Baumpatenbis zu den Großeltern, sind alle gerne auf "ihrer" Streuobstwiese zum Beobachten, Pflegen und ernten. Dann hatte Corinna noch einen "Berg" von leckeren Butterkeksen gebacken und mit dem Hinweis "Nehmen Sie soviel wie Sie möchten / brauchen!!!" angeboten.

Tatsächlich waren die Kekse sehr verführerisch, aber mit "Suffizienz" sensibilisiert, gerieten zirka 80% der Kekse in anderweitigen Genuss! Wir danken den Organisatoren und durchführenden Kräften alle für die Einladung und sagen "wir für die Natur und die Natur für uns"

Fragebogen hier...

Auswertung Fragebogen hier...

 

 

Natur- und Umweltpädogigik

BUND Kindergruppe  Mehl mahlen in der Steinzeit

Seit Januar 1999 gehen unsere Naturkindergruppen jeweils samstags, 1 mal im Monat mit den BetreuerInnen, manchmal auch mit richtigen Experten, raus in die Natur. Die Gruppen sind auf 20 teilnehmende Kinder begrenzt. Eine feste Anmeldung ist nötig.

Der Jahresbeitrag beträgt 70 € (Geschwister 35 € und BUND Mitglieder 50 €). Natürlich kann weiterhin gerne bei uns 1 mal „geschnuppert“ werden, Gäste sind herzlich willkommen und zahlen ihren Beitrag (7 €) extra. Fahrtkosten und Eintrittsgelder werden zusätzlich berechnet. Von den Kindern mitzubringen sind: Busfahrkarte, Rucksack mit ausreichend Getränk und Vesper, Naturbeobachtungsheft, Stifte.

Zu jeder Veranstaltung erhalten die Kinder und Eltern eine schriftliche Einladung, in der der Treffpunkt und das Abholen der Kinder angegeben ist.
In der Regel bilden die Eltern untereinander Fahrgemeinschaften, wenn es nach Kaltbrunn, Immenstaad, Wollmatinger Ried oder zur Reichenau geht, sonst ist Treffpunkt und Abholort:    BUND Umweltzentrum Palmenhaus, zum Hussenstein 12 .

Interessierte Kinder können sich das ganze Jahr über für das Jahr beim BUND-Umweltzentrum, Zum Hussenstein 12, Tel 07531/15164 oder bei den Gruppenleitern melden.

Hier zum Flyer

Kontakt und nähere Informationen über die Gruppenleiter:

BUND-Spatzen (6-8Jährige d.h. erste und zweite Grundschulklasse)                                        

Ansprechpartner: Dieter Brdiczka Tel: 07533-933166 mail: dieter.bdriczka@uni-konstanz.de


BUND Spechte (8-10Jährige d.h. dritte und vierte Grundschulklasse                                         

Ansprechpartnerin: Anita Breitung mail: anita.breitung@web.de

 

BUND Jugend

Eine BUND Jugendgruppe befindet sich noch im Aufbau.Junge Leute arbeiten zum Beispiel bei der Urban Gardening Gruppe, beim Foodsharing und bei den Baumpaten mit. 

Wer Lust hat mitzumachen, meldet sich den FÖJlern des BUND Konstanz bund.konstanz(at)gmail.com

 

 

Staunbaum

Der BUND ist ein Partner unseres Staunbaum-Projektes und war auch bei der Premiere im letzten Jahr dabei. Aber was genau macht der Verein eigentlich und was bedeutet es, sich dort zu engagieren? Wir haben bei Christine Giele von der Ortsgruppe Konstanz nachgefragt. Hier gehts zu Teil 1 unseres Interviews.

"Neo-Kids": Kampf dem Springkraut

Mit beiden Händen und kräftigem Ruckeln oder mit Mistgabeln rückten Konstanzer Kinder im Grundschulter dem Springkraut im Hockgraben zu Leibe. In diesem feuchten Grünzug der Stadt Konstanz breiten sich die Neophyten immer stärker aus. Die „Neo-Kids“ nutzten eine Sommerferienwoche, um die Springkrautpflanzen zu zerhacken und zu großen Haufen aufzuschichten, die von einem Landwirt zur Weiterverarbeitung in einer Biogasanlage abgeholt wurden. Naturschützer des BUND Konstanz und der dortigen Naturschule halfen den Kindern beim praktischen Naturschutz und erläuterten die Auswirkungen auf die Artenvielfalt.

Die Momo-Stiftung hat das Projekt mit 1 500 Euro gefördert.   

 



Umwelttipps für Geflüchtete

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