20. April 2017

Setzlingstauschbörse im K9

Am Donnerstag, den 20. April, findet ab 19.00 Uhr im Foyer des K9 eine Setzlingstauschbörse statt. Auch die BUND-Gruppe "Essbares Konstanz" wird mit Setzlingen aller Art vor Ort sein.

Um 20.00 Uhr werden Daniela Saleth, zusammen mit Jonathan Ries und Kosma Fjara über ihr Leben ohne Geld, von geldfreien Reisen, Erfahrungen mit foodsharing und von konsumfreiem Leben berichten. Außerdem wird eiin Clip von Raphal Fellmer, dem Initiator der Lebensmittelretten Bewegung und Mitgründer von foodsharing, gezeigt.

 

 

Energievisionen 2017

Auch in diesem Jahr veranstaltet Karl-Ulrich Schaible, der unter anderem auch im Vorstand des BUND Konstanz sitzt, eine Reihe von Events mit dem Titel "Energievisionen".  Das Programmheft mit vielen spannenden Veranstaltungen gibt es hier zum Download: 

Energievisionen 2017 Programmheft

 

 

 

"Essbares Konstanz": Beete am ALM

14 Beete am Archäologischen Landesmuseum wurden unseren Gärtner*innen von der Stadt Konstanz zur Verfügung gestellt. Diese wurden inzwischen mit Gemüse und Obst bepflanzt. Nun muss kräftig gegossen werden! Dazu brauchen wir noch viele fleißige Helfer*innen. Mehr zu "Essbares Konstanz"...

"Essbares Konstanz": Beet im Palmenhauspark

Die bunt gemischte Gärtnertruppe hat im BUND Gärtchen Beete für Gemüse angelegt. Hier soll ein Bio-Schaugarten entstehen. Die bestehende Kräuterspirale der BUND Teenies und der Wildbienenstand, den Schüler*innen  der GSS gebastelt haben werden in den neuen Garten integriert.

Save the Date: Mobilitätstag am 6.5.2017

Am 6.5.2017 veranstaltet der BUND gemeinsam mit Partnerorganisationen (Stadt Konstanz, Polizei, Save me Fahrrad Werkstatt, VCD, Ökostadt, TINK, Café Mondial) einen Mobilitätstag mit großem Fahrradflohmarkt, Sicherheitstraining und Infoständen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Kaffee und Kuchen bietet Café Mondial an, daneben gibt es hausgemachte Waffeln, Bio-Apfelsaft und Biowein vom BUND.

Fahrradannahme: 10-12 Uhr

Verkauf: 12-15 Uhr

Abholung der nicht verkauften Fahrräder: 15-16 Uhr

 

 

Offener Brief gegen Aquakultur in Netzgehegen

Keine Felchenmast im Bodensee

32 Organisationen und Verbände aus Deutschland, Schweiz und Österreich fordern von Landwirtschaftsminister Hauk, die Felchenmast in Netzkäfigen im Bodensee nicht weiter zu unterstützen.

Der internationale Protest aus den Bodenseeanrainerstaaten gegen die Felchenmast im Bodensee wird von 32 Organisationen, darunter die Umweltschutzverbände, Fischereiverbände, Berufsfischerverbände, Sportanglerverbände, Jagdverband,  Seglerverband und Sporttaucherverbänden getragen.

„Die Umweltorganisationen rund um den Bodensee lehnen  Aquakultur in Netzkäfigen grundsätzlich ab, da diese eine Form der Massentierhaltung darstellt und mit massiven Beeinträchtigungen für die Wasserqualität und die Umwelt einhergeht“, so Dr. Antje Boll, stellvertretende Geschäftsführerin des BUND Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben. Elke Dilger vom Verband Badischer Berufsfischer dagegen sieht in dem Vorhaben der Aquakultur vor allem eine große Konkurrenz für die traditionelle Netzfischerei. „Das bricht den Berufsfischern das Genick“, so Dilger. Aber auch das Landschaftsbild und die Nutzung für Freizeitaktivitäten sehen die Unterzeichner beeinträchtigt.  „Bereits bei den geplanten 10 bis 12 Netzgehegen im See entsteht eine Störung des Landschaftsbildes und der Freizeitnutzung des Sees. Die Ausübung des Wassersports, der Angel- und Berufsfischerei wird durch Netzgehege beeinträchtigt. Für die Schifffahrt müssten Sperrzonen rund um die Käfige errichtet werden“,  gibt Thomas Lang vom Angelsportverein Konstanz zu bedenken.

Felchenmast  im Bodensee birgt viele Risiken für die Umwelt, schränkt die Freizeitnutzung  ein und  gefährdet den Fortbestand der traditionellen Fischerei, so das Fazit der unterzeichnenden Verbände. Deshalb fordern sie Landwirtschaftsminister Hauk auf, jegliche Unterstützung für Forschung auf diesem Sektor aufzugeben und das Vorhaben einzustellen.

(Unterzeichner des offenen Briefs an Minister Hauk sind: BUND Landesverband BW, Pro Natura Thurgau, WWF Thurgau, Naturschutzbund Vorarlberg, Bodensee Stiftung,  BUND Naturschutz Bayern, NABU Landesverband BW, DUH Bundesverband, DUH Regionalverband Süd, Euronatur, Global Nature Fund, GNF Lebendige Seen, Landesseglerverband BW, Verband Badischer Berufsfischer, Genossenschaft Bayrischer Berufsfischer, Württembergischer Fischereiverein, Fischereiverband Thurgau, Internationale Arbeitsgemeinschaft der Bodensee Sportfischervereine, Verband Deutscher Sporttaucher, Badischer Tauchsportverband, Württembergischer Landesverband für Tauchsport, BUND Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, NABU Bezirksverband Donau Bodensee, Badischer Tauchsportverband, Württembergischer Landesverband für Tauchsport, Badische Jäger Kreisverein Konstanz, BUND Konstanz, Angelsportverein Konstanz, Fischereiverein Untersee, Seerheinfischer Tägerwilen, Angelsportverein Gottmadingen, Sport Angler Verein Überlingen, ASV Frühauf Radolfzell, ASV Friedrichshafen)

Anlage: Offener Brief Aquakultur in Netzgehegen – keine Felchenmast im Bodensee

 

 

Umwelttipps für Geflüchtete

Der BUND Konstanz hat im Rahmen eines Projekts einen Flyer mit Umwelt- und Energiespartipps für Geflüchtete entwickelt. Er umfasst die Themen Mülltrennung, Energiesparen im Haushalt, nachhaltige Mobilität uvm. Der Flyer soll den Geflüchteten helfen sich umweltbewusst zu verhalten und dabei auch noch Geld zu sparen.
Unterstütz wurde der der BUND Konstanz bei den Flyern von der Stadt Konstanz und von B-Welcome. 

Die Flyer gibt es hier zum Runterladen:

Flyer auf Deutsch

Flyer auf Arabisch

Flyer auf Englisch

 

 

BUND Broschüre gegen Vogelschlag an Glas

Bild BUND NRW

Eine neue, überarbeitete Broschüre des BUND in NRW zum Thema "Vogelschlag an Glas" bietet ihnen Wissenswertes zum Thema: Was ist das Problem? Wie kann ich es lösen oder auch nicht? Gibt es gesetzlichen Grundlagen für die Umsetzung des vogelfreundlichen Bauens?

Anhand von Beispielen wird die vogelfreundliche Architektur mit Glas vorgestellt.

Wenn Sie die Broschüre in gedruckter Form haben möchten senden Sie eine Mail mit der gewünschten Anzahl und der Lieferadresse an glas.vogelschutz(at)bund.net.

Weitere Infomationen zum Thema auf unsere Homepage unter www.vogelsicherheit-an-glas.de.

Broschüre zum Runterladen hier...

BUND Plastikleitfaden

 

Plastik ist nicht nur praktisch sondern auch praktisch überall. Ob als sichtbare Plastiktüte beim täglichen Einkauf oder als Mikroplastik in unseren Kosmetikartikeln schadet es Mensch und Umwelt in großem Maße. 

Wenn Sie mehr zum Thema Plastik erfahren möchten und auch darüber, was man dagegen tun kann, lohnt sich ein Blick in unseren neuen Plastikleitfaden.

BUND Plastikleitfaden

Auftaktveranstaltung Arbeitskreis „Nachhaltige Stadtentwicklung“

Auftaktveranstaltung
Auftaktveranstaltung

"Handlungsprogramm: Besser wohnen in Konstanz"

Schon lange fordern die Umweltverbände ein Umdenken beim Thema Wohnen, denn sowohl Flächenverbrauch als auch Qualität und Bezahlbarkeit von Wohnraum müssen eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Die Stadt Konstanz steht in der Pflicht, langfristig günstigen Wohnraum zu schaffen und zu erhalten. Was Konstanz braucht sind Sozialwohnungen und günstige Mietwohnungen, die langfristig am Markt verfügbar sind und keine hochpreisigen Eigentumswohnungen. Die im Handlungsprogramm Wohnen prognostizierten Sickereffekte können in einer Schwarmstadt wie Konstanz nicht greifen, da sie durch Zuzug von außen zunichte gemacht werden. Die Frage, die sich stellt ist: Ist es vernünftig und nachhaltig, die letzten Flächenreserven der Stadt einem kurzfristigen Bauboom zu opfern, an dessen Ende wiederum Mangel an bezahlbaren Wohnraum aber auf noch kleinerer Fläche steht? Oder brauchen wir nicht ein nachhaltiges Stadtentwicklungskonzept, das sowohl die Belange aller Konstanzer/-innen mit einbezieht als auch die Belange der Natur? "Besser, nicht mehr!" ist die Devise bei einem derart limitierten Flächenangebot wie in Konstanz.

Am 6.2.2017 wurde auf Initiative des BUND Konstanz und anderer Organisationen (BINSE, NABU, VCD, Mitglieder der FGL, Wohnwerkstatt Konstanz, Das bessere Verkehrskonzept) der Arbeitskreis "Nachhaltige Stadtentwicklung" ins Leben gerufen. Über 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Bürgergemeinschaften und Initiativen waren in den Treffpunkt Petershausen gekommen, um über Alternativen zum Bauboom in Konstanz zu diskutieren.

Der Verein "Wohnwerkstatt Konstanz" stellte sein soziales, Flächen sparendes Wohnkonzept vor. Anschließend wurde in Kleingruppen an verschiedenen Brennpunktthemen gearbeitet und Stichworte gesammelt. Siehe Abbildungen unten. Auch Baubürgermeister Langensteiner-Schönborn und Stadtplanerin Marion Klose zeigten sich an den  Ergebnissen der spontan gebildeten Arbeitsgruppen interessiert.

Zusammenfassend kann man feststellen: Viele Bürger fühlen sich vom Handlungsprogramm Wohnen ausgeschlossen. Benötigt wird bezahlbarer, langfristig zur Verfügung stehender Wohnraum, nicht teure Eigentumswohnungen. Dieser kann nur entstehen, wenn die Stadt und die Wobak Flächen in eigener Hand entwickeln und die Stadt entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung stellt. Dies wollen wir politisch einfordern in unserem breiten Bürgerbündnis.

Durch die Beschränkung auf tatsächlich benötigten Wohnraum können wertvolle Flächenreserven und Naturräume geschont werden. Außerdem sollen alternative, nachhaltige und flächensparende Wohnkonzepte vorgestellt und entwickelt werden. Wichtig ist, dass vor allem die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Umwelt in den Mittelpunkt gerückt und ernst genommen werden. Auch über Grenzen des Wachstums und Steuerung der Bevölkerungsentwicklung muss geredet werden.

Wie geht es weiter?

Zunächst sollen kleinere Arbeitskreise an Fragen der Klimafestigkeit, Freiflächenkonzepte, Grüne Infrastruktur, Verkehrskonzepte, alternative Wohnformen, soziales Miteinander, Grenzen des Flächenverbrauchs und des Wachstums weiter arbeiten. Die erarbeiteten Ergebnisse  sollen in konkreten Handlungsvorschlägen für die Verwaltung und Anträgen im Gemeinderat münden. Sie werden zunächst den  Teilnehmern der anderen Arbeitsgruppen und der Öffentlichkeit in einer großen Plenumsveranstaltung präsentiert und abgestimmt.

Alle Konstanzer Bürger/-innen sind weiterhin eingeladen, sich aktiv einzubringen.

Rückfragen, mitmachen und anmelden zum Arbeitskreis bei Dr. Antje Boll; BUND Konstanz; 07531-15164; bund.konstanz@bund.net

 

 

Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen

Weitere Anregungen und Themen aus dem Publikum

  • Steuerung der Bevölkerungsentwicklung
  • Erbpacht statt Grundstücksverkauf, Städtisches Eigentum muss erhalten werden
  • Generationengerechtigkeit
  • Inklusion
  • Bürgerbeteiligung
  • Umnutzung statt Abriss
  • Rechts- und Finanzierungsformen im genossenschaftlichen Wohnbau
  • Wohnen und Arbeiten, Stadt der kurzen Wege
  • Wohnfläche Pro Person begrenzen
  • Gewerbeflächen mitdenken

 

 

BUND ist bunt!

Flüchtlinge sind in aller Munde. Wir beim BUND Konstanz beschäftigen uns schon lange mit diesem Thema. Wir sorgen mit unseren vielseitigen Projekten für eine gute Zusammenführung von sozialen und ökologischen Aspekten. Es gilt einen Begegnungsraum für beides zu schaffen. Dies versuchen wir zum Beispiel mit der Naturkindergruppe "BUNDspechte" zu erreichen, welche sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder aus unterschiedlichen Kulturkreisen einzubinden, damit sie gemeinsam in der Natur und über die Natur lernen können.


Desweiteren haben wir Umwelttipps für Geflüchtete in verschiedenen Sprachen entwickelt  und sorgen mit den Projekten FoodSharing und in unserem Nachbarschaftsgarten im Mühlenweg sowie mit dem Urban Gardening Projekt "Essbares Konstanz" für Begegnungsstätten. Mehr...

 

 



Umwelttipps für Geflüchtete

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