Frischer Wind beim BUND

Julia Nestler

Julia Nestler unterstützt ab 15.01.2018 die Geschäftsstelle des BUND Konstanz als neue Mitarbeiterin.

Zu ihren Aufgaben zählen die Öffentlichkeitsarbeit, die Umweltberatung sowie die Durchführung und Begleitung von Projekten und Veranstaltungen des BUND Konstanz. Weiterhin unterstützt sie die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des BUND Konstanz und ist für die Betreuung der Kindergruppenleiter*innen im BUND Regionalverband Bodensee-Oberschwaben sowie des Landkreises Konstanz zuständig. Den Vorstand des BUND Konstanz unterstützt sie bei der Erstellung von Stellungnahmen zu umweltrelevanten Vorhaben und vertritt diesen bei öffentlichen Terminen. 

Die 26-jährige Konstanzerin bringt Erfahrung im Verbandswesen, der Öffentlichkeitsarbeit, der Landschaftspflege, der Umweltbildung und der Landschaftsplanung mit. Nach dem Abitur war sie im praktischen Naturschutz im Rahmen eines Praktikums beim NABU Konstanz im Wollmatinger Ried aktiv. Anschließend studierte sie Naturraum- und Regionalmanagement an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, ein interdisziplinärer Studiengang, der sich mit der nachhaltigen Regionalentwicklung befasst. Während ihres Praxissemesters in der Abteilung Umwelt und Naturschutz der Stadt Friedrichshafen war sie im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und der Umweltbildung tätig. Nach dem Studium arbeitete sie in einem Büro für Landschaftsplanung. Ihr Arbeitsschwerpunkt lag dabei in der Erarbeitung von Umweltberichten und Eingriffs-Kompensationsbilanzen für Eingriffe in Natur und Landschaft.

Julia Nestler ist werktags wie folgt in der Geschäftsstelle des BUND Konstanz zu erreichen:

Montag, Mittwoch, Freitag: 09.00 – 13.00

Dienstag, Donnerstag: 13.00 – 17.00

Tel.: 07531 / 15164

Email: bund.konstanz@bund.net

 

 

Baum des Monats Februar

Bild: Hanna Hoffmann

Ich bin ein Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) und stehe ander Fahrradbrücke auf der rechtsrheinischen Seite (Petershausen). Hier wurde ich um 1900 gepflanzt. Meine Wurzeln wurden durch die Container am Kindergarten etwas strapaziert und ich leide an einem leichten Pilzbefall. Trotzdem befinde ich mich in einem guten Allgemeinzustand. Dem ein oder anderen bin ich vielleicht bekannt. Im Frühjahr 2017 wurde für mich nämlich eine Bewässerungsanlage gebaut. Meine Art kommt aus Kalifornien, genauer gesagt, von den Westhängen der Sierra Nevada. Dort gibt es viele Quellen und Bäche, die im trockenen Sommer für ausreichend Wasser sorgen. In Konstanz muss ich deshalb im Sommer zusätzlich einmal pro Woche bewässert werden.

Meine Verwandten in den USA können bis zu 80 Meter hoch werden und einen Umfang von bis zu 30 Metern erreichen. Diese Ausmaße werde ich wohl nicht annehmen.

Über Euren Besuch würde ich mich dennoch freuen!

Jahreshauptversammlung des BUND Konstanz

Der BUND Konstanz lädt herzlich zur Jahreshauptversammlung ein. 

Wann: Mittwoch, 21.03.2018 um 19:30 Uhr
Wo: BUND Geschäfsstelle, Zum Hussenstein 12 78462 Konstanz

Tagesordnung: 

1. Begrüßung und Festsetzung der Tagesordnung 
2. Bericht des Vorstandes und der Kassenprüfer 
3. Entlastung des Vorstandes
4. Neuwahlen des Vorstandes
5. Wahl der Kassenprüfer 
6. Ausblick
7. Anträge 
8. Ehrungen
9. Sonstiges

Forderungen von NABU und BUND für eine insektenfreundliche Landespolitik

Angesichts des dramatischen Rückgangs der Insektenvielfalt und derInsektenbiomasse fordern die Umweltverbände NABU und BUND dieLandespolitik zum Handeln auf. Effektive Maßnahmen müssen auf Landes-,Bundes- und EU-Ebene ergriffen werden.
Für die Landespolitik fordern NABU und BUND:

1. Pestizidreduktionsprogramm

Chemisch-synthetische Herbizide und Insektizide haben erwiesenermaßennegative Auswirkungen auf Insekten. Es wird vermutet, dass sie sogar eineder Hauptursachen des Insektenrückgangs sind. Von 2002 bis 2014 stieg derInlandsabsatz an Pestizidwirkstoffen in Deutschland um gut 25 Prozent,gleichzeitig sind heutige Wirkstoffe wie z. B. die Neonikotinoide bis zu 7.000Mal giftiger als das früher eingesetzte Mittel DDT. Ein Pestizidreduktionsprogrammauf Landesebene sollte mindestens die folgenden Maßnahmen umfassen:

  • Anpassung des Förderprogramms FAKT: Erhöhung des Titels für denVerzicht auf chemisch-synthetische Produktionsmittel (D1) und für Herbizidverzichtim Ackerbau (E3). - Stärkere Förderung des Ökolandbaus (Umstellungs- und Beibehaltungsförderung)und Ausbau der landwirtschaftlichen Ausbildung und Beratungin Bezug auf pestizidfreie Anbaumethoden.
  • Erweiterung des Verbots von Pestiziden in Wasser- und Quellschutzgebieten,um Wirkstoffe wie Glyphosat und Neonikotinoide in der Schutzgebiets-und Ausgleichs-Verordnung (SchALVO) unter § 4.
  • Erweiterung des Pestizidverbots nach § 34 NatSchG auf intensiv genutzteland- und fischereiwirtschaftliche Flächen innerhalb von Naturschutzgebieten,Kern- und Pflegezonen von Biosphärengebieten, flächigen Naturdenkmalen,FFH-Lebensraumtypen in FFH-Gebieten und § 30/§ 33-Biotopen.
  • Vollständiger Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide auf landeseigenenFlächen, egal ob auf Grünanlagen und Grünflächen landeseigenerLiegenschaften, auf Staatsdomänen oder auf verpachteten landwirtschaftlichenLandesflächen.
  • Engagierter Einsatz des Landes auf Bundes- und EU-Ebene für ein Verbotder gefährlichsten Herbizide (z.B. Glyphosat) und Insektizide(z.B. Neonikotinoide) sowohl in Haus- und Kleingärten als auch in derLandwirtschaft und eine Überprüfung der Rechtslage, ein entsprechendesGesetz auf Landesebene erlassen zu können.

2. Lebensräume und Nahrung der Insekten sichern


Arten- und blütenreiches Grünland (Wiesen und Weiden), Saumstrukturenentlang von Schlaggrenzen, Wald- und Gewässerränder mit Hochstauden,krautigen Pflanzen und Gräsern sowie Brachen und Blühflächen auf Äckernsind wichtige Insektenlebensräume. Um sie zu sichern und zu erweitern, solltedas Land die folgenden Maßnahmen ergreifen:

  • Anpassung des Förderprogramms FAKT durch Zulassung mehrjährigerBlühmischungen und Aufnahme einer Prämie für die Heufütterung vonMilchkühen und den Ausschluss von Silagegewinnung und Gülleausbringungauf artenreichem Grünland.
  • Start eines gut ausgestatteten Umsetzungsprogramms für den landesweitenBiotopverbund. Im Rahmen dieses schlagkräftigen Programmes solltenöffentliche und private Körperschaften finanzielle Mittel erhalten, umgroßflächige Biotopverbundmaßnahmen umzusetzen, die auch für die Insektendie grüne Infrastruktur des Landes bilden.
  • Gesetzliche Unterschutzstellung von Streuobstwiesen, FFH-Mähwiesenund Magerrasen nach § 33 NatSchG, um den Einsatz von chemisch-synthetischenPestiziden, Entwässerungsmaßnahmen und die Ausbringungvon mineralischem Stickstoffdünger, Gülle und Gärresten in diesen Gebietenauszuschließen.

3. Insekten-Monitoring

Die Forschungsergebnisse zum Insektenrückgang sind lückenhaft, weil esbisher kein staatliches Monitoring gibt.

  • Die Landesregierung sollte die LUBW beauftragen, in Zusammenarbeitmit den Naturkundemuseen und den Naturschutzverbänden einen landesweitenInsekten-Monitoring-Plan aufzustellen und umzusetzen

o mit regelmäßigen standardisierten Kartierungen in den FFH- und Naturschutzgebieten für wertgebende Insektenarten

o mit einem landesweiten Stichprobennetz für Massenermittlungen.

Windenergie: Gutachten-Check belegt eklatante Mängel

Gemeinsame Pressemitteilung von NABU, LNV, BUND Baden-Württemberg

NABU, LNV und BUND fordern Qualitätsoffensive / Naturverträgliche Energiewende braucht verlässliche Gutachten

Stuttgart - NABU, BUND und LNV haben heute (7.9.) das Ergebnis ihres Qualitäts-Checks von Windenergiegutachten vorgestellt. Die drei großen Natur- und Umweltschutzverbände hatten artenschutzrechtliche Gutachten, die bei der Genehmigung von Windenergieanlagen eine Schlüsselrolle spielen, einer umfangreichen Prüfung unterzogen. "Das Ergebnis unserer Prüfung ist ernüchternd", sagt der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle. "Leider hat sich unser Anfangsverdacht bestätigt, dass die Gutachten teilweise in erheblichem Umfang methodische Mängel aufweisen." Die BUND-Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender kritisiert: "Im Einzelfall reichen die Gutachten nicht aus, um eine fundierte naturschutzfachliche Bewertung möglicher Standorte für Windenergieanlagen vorzunehmen. Und die Genehmigungsbehörden in den Landratsämtern prüfen sie nicht genügend und genehmigen zu lasch." Die Landes-Chefin des BUND fordert: "Damit die Gutachten in der Praxis auch wirklich wirksam sind, müssen die Behörden in Zukunft Nachbesserungen von den Betreibern einfordern."

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Umwelttipps für Geflüchtete

Der BUND Konstanz hat im Rahmen eines Projekts einen Flyer mit Umwelt- und Energiespartipps für Geflüchtete entwickelt. Er umfasst die Themen Mülltrennung, Energiesparen im Haushalt, nachhaltige Mobilität uvm. Der Flyer soll den Geflüchteten helfen sich umweltbewusst zu verhalten und dabei auch noch Geld zu sparen.
Unterstütz wurde der der BUND Konstanz bei den Flyern von der Stadt Konstanz und von B-Welcome. 

Die Flyer gibt es hier zum Runterladen:

Flyer auf Deutsch

Flyer auf Arabisch

Flyer auf Englisch

 

 

BUND Plastikleitfaden

 

Plastik ist nicht nur praktisch sondern auch praktisch überall. Ob als sichtbare Plastiktüte beim täglichen Einkauf oder als Mikroplastik in unseren Kosmetikartikeln schadet es Mensch und Umwelt in großem Maße. 

Wenn Sie mehr zum Thema Plastik erfahren möchten und auch darüber, was man dagegen tun kann, lohnt sich ein Blick in unseren neuen Plastikleitfaden.

BUND Plastikleitfaden



Umwelttipps für Geflüchtete

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