Brücken- und Feiertage!

Am 30. April, 01. Mai sowie am 10. und 11. Mai ist unsere BUND Geschäftsstelle geschlossen. 

Sonst sind wir zur gewohnten Öffnungszeit für Sie da!

Das BUND-Team 

Unser Tier der Woche

Der Hafner ist einer der letzten großen unzerschnittenen Grünräume in Konstanz, bestehend aus einer Vielfalt an Feldhecken, Streuobstwiesen und Schilfröhrichten. Zahlreiche Tiere aus dem Reich der Vögel, Amphibien, Reptilien, Insekten und Säugetiere sind hier beheimatet, darunter auch viele bedrohte Arten.Durch die Entwicklung des neuen Stadtteils würden großflächig Lebensräume vieler Tierarten dauerhaft verloren gehen (65 ha).
Es ist wichtig darauf aufmerksam zu machen, dass ein neuer Stadtteil nicht einfach auf einer leeren Fläche entsteht, sondern, dass es sich um eine vielfältige Naturlandschaft handelt, die überbaut werden soll.
Deshalb möchten wir vom BUND Konstanz euch jede Woche ein Tier vorstellen, das momentan im Hafner lebt und von der Bebauung unmittelbar betroffen wäre. Wir hoffen, dadurch den Hafner aus einem neuen Blickwinkel zeigen zu können. Diese Woche durch die Augen einer Haselmaus:

Erfolgreicher BUND-Mobilitätstag

Am Samstag, den 21. April 2018 hat der BUND Konstanz wieder seinen jährlichen Mobilitätstag mit großem Fahrradflohmarkt veranstaltet. Mit der Veranstaltung wollen wir auf den vielfältigen und umweltfreundlichen Einsatz von Fahrrädern im Alltag aufmerksam machen.

Viele Partnerorganisationen waren mit Infoständen vertreten (Stadt Konstanz, Polizei, Save me Fahrrad Werkstatt, VCD, Ökostadt, TINK, Café Mondial). Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. So gab es frisch gebackene Waffeln, belegte Brötchen, Bio-Apfelsaft und Limonade vom BUND und im Café Mondial Kaffee und Kuchen. Für die jungen Besucher gestalteten die BUND-Umweltbilder*innen ein spannendes Kinderprogramm.

Zahlreiche Besucher waren bei bestem Wetter in den Palmenhauspark gekommen, um sich über nachhaltige Mobilität zu informieren und nach einem Fahrrad Ausschau zu halten. Noch nie wurden so viele Fahrräder zum Verkauf abgegeben wie dieses Jahr. Die Auswahl war groß, neben Freizeiträdern wurden Kinderräder, Mountainbikes und Rennräder angeboten. Über 80 Fahrräder fanden glückliche neue Besitzer. 10% der Einnahmen durch den Verkauf der Fahrräder fließen in regionale Naturschutzprojekte des BUND Konstanz. Ein voller Erfolg also für die stolzen neuen Besitzer und die Umwelt!

Bild: Johannes Stiefel

Ausstellung Blühendes Bodenseeland im Palmenhaus

Die neue Wanderausstellung "Blühendes Bodenseeland" der Bodensee Stiftung kann vom 03. Mai bis 23. Mai 2018 im Palmenhaus am Umweltzentrum des BUND Konstanz besichtigt werden.

Blütenbesuchende Insekten sind für Mensch und Umwelt gleichermaßen von unbezahlbarer Bedeutung. Diese sind allerdings durch das abnehmende Nahrungsangebot in den verschiedensten Lebensräumen stark bedroht. Was in den unterschiedlichsten Bereichen - von der Anlage von Bienenwiesen bis hin zur Umweltbildung - für unsere wohl wertvollsten Nützlinge getan werden kann, wird in dieser Ausstellung thematisiert.

Öffnungszeiten des Palmenhauses:
Dienstag bis Freitag 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Freitag 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Sonntag 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Schüler sammeln für den Naturschutz

Die Sammlung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unterstützt seit über 40 Jahren Schulen und Lehrkräfte bei der Projektfinanzierung. Auch dieses Jahr nehmen wieder zwei Konstanzer Schulen an der Sammlung teil.

An 10 Tagen vom 20. bis 29. April sind Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule und des Ellenrieder-Gymnasiums mit Büchsen unterwegs, um Geld für ihre eigenen Naturschutzprojekte zu sammeln. Die Schüler des Ellenrieder-Gymnasiums konnten durch die Spenden der letzten DUH-Sammlung einen Schulgarten anlegen.

Auch die diesjährigen Spenden sollen für die Pflege und Bildungsarbeit im Schulgarten verwendet werden. Der BUND Konstanz organsiert die Sammlung und erhält einen Teil der Spenden, die für eigene Natur-und Umweltschutzprojekte verwendet werden. So werden damit beispielsweise die Pflege von Streuobstwiesen und Naturschutzgebieten, aber auch Umweltbildungsprojekte in Konstanz unterstützt.

Stellungnahme des BUND Konstanz zum geplanten Stadtteil Hafner

Das Wachstum der Stadt Konstanz ist begrenzt

Der BUND Konstanz lehnt die Entwicklung des neuen Stadtteils Hafner ab. Der neue Stadtteil soll am nördlichen Rand Wollmatingens entstehen. Das Untersuchungsgebiet umfasst 121 ha, bebaut werden sollen mindestens 65 ha. Angestrebt wird eine städtebauliche Dichte, die zu einem urbanen und verdichteten Gebietscharakter führt. So sollen mindestens 2.550 Wohneinheiten entstehen. Der Hafner ist damit die größte Siedlungserweiterungsfläche der Stadt Konstanz seit Jahrzenten. mehr...

Veranstaltungsreihe Energievisionen 2018

Bild: Michael Gromball

Was 2011 als einmaliges Projekt zum 25. Jahrestag vonTschernobyl konzipiert war, ist inzwischen eine regelmäßige Veranstaltungsreihe geworden. Dieses Jahr findet sie zum 8. Mal statt.Wie jedes Frühjahr werden auch diesmal wieder 20 Veranstaltungen zum Thema Energie angeboten.

In Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartnern wie HTWG, BUND Konstanz, Greenpeace Bodensee, Stadtwerke Konstanz, K9, Klimastadt Konstanz, ISC, Cradle to Cradle, Bündnis 90/Die Grünen, Mahnwache Konstanz und anderen hat Karl-Ulrich Schaible, Vorstands-Vorsitzender des BUND Konstanz, ein interessantes Programm zu Energiefragen zusammengestellt.

Die Veranstaltungen sind meistens kostenfrei oder der Eintritt ist sehr günstig. Sie alle sind sehr herzlich willkommen! Das Programm finden Sie hier.

Bild: Hanna Hoffmann

Baum des Monats April

Ich bin ein Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus). Mein Zuhause ist der Palmenhauspark im Paradies. Ich bin ca. 120 Jahre alt. Lange Zeit habe ich mit einem Spitzahorn (Acer platanoides) zusammengelebt.

Wir standen so nahe beieinander, dass viele Leute dachten, es handle sich um einen einzigen Baum. Als vor einigen Jahren eine benachbarte Thuja-Hecke brannte, wurden auch wir stark in Mitleidenschaft gezogen. Mein Freund der Spitzahorn wurde leider so schlimm verletzt, dass er nicht mehr überlebensfähig war. Ich habe mich glücklicherweise wieder erholt. Die Brandverletzungen kann man allerdings auch heute noch erkennen.

Da ich mich manchmal etwas einsam fühle, weil ich meinen Freund verloren habe, würde ich mich sehr über Euren Besuch freuen!

Stellungnahme zu den aktuellen Bauplänen des Büdingen Parks (28.03.2018)

Ortstermin Büdingenpark (Foto: Dominique Seeger)

Die bei der öffentlichen Veranstaltung am 20.03.18 im Büdingen Park vorgelegten neuen Pläne des Investors zeigen, dass Baumfällungen lediglich in den Baufenstern vorgesehen sind. Die entfallenden 26 Bäume werden durch Neupflanzungen im Park ersetzt.

Großflächige Rodungen, wie sie im alten Plan dargestellt waren, sollen somit nicht stattfinden. Dies begrüßt der BUND Konstanz sehr. Der BUND setzt sich für eine Reduzierung des Flächenverbrauchs und für flächensparendes Bauen ein.

Eine Überschreitung der im rechtsgültigen Bebauungsplan festgelegten Baufläche lehnen wir ab. Wenn eine Überschreitung unumgänglich sein sollte, sollte vorrangig die Bauhöhe anstelle der Baufläche erweitert werden, zum Schutz des Baumbestandes und des Bodens.

Für die Umsetzung der Planung fordern wir: mehr...

Demeter Apfelsaft ausverkauft!

Leider ist unser demeter Apfelsaft aus der Saison 2017 ausverkauft.

Nun hoffen wir auf eine erfolgreiche Ernte im Herbst 2018, damit unser einzigartiger Saft wieder von vielen genossen werden kann. 

BUND-Fotowettbewerb "Wildes Baden-Württemberg"

Der BUND Baden-Württemberg startet einen Fotowettbewerb. Als Hauptgewinn winkt ein Wochenende in einer Jurte, im Tipi oder Zirkuswagen. Beim Ablichten der lokalen Wildnis ist viel Spielraum für Kreativität!

Wann: Einsendeschluss ist der 6. Mai 2018. Bekannt gegeben werden die Gewinner*innen am 22. Mai 2018 am Internationalen Tag für biologische Vielfalt.

Wie: Eingereicht werden können die Fotos an die Wettbewerbs-E-Mail-Adresse web.bawue@bund.net, auf der Facebook Seite des BUND Baden-Württemberg oder in der Facebook Gruppe Wildes Baden-Württemberg

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen findet ihr hier.

Forderungen von NABU und BUND für eine insektenfreundliche Landespolitik

Angesichts des dramatischen Rückgangs der Insektenvielfalt und derInsektenbiomasse fordern die Umweltverbände NABU und BUND dieLandespolitik zum Handeln auf. Effektive Maßnahmen müssen auf Landes-,Bundes- und EU-Ebene ergriffen werden.
Für die Landespolitik fordern NABU und BUND:

1. Pestizidreduktionsprogramm

Chemisch-synthetische Herbizide und Insektizide haben erwiesenermaßennegative Auswirkungen auf Insekten. Es wird vermutet, dass sie sogar eineder Hauptursachen des Insektenrückgangs sind. Von 2002 bis 2014 stieg derInlandsabsatz an Pestizidwirkstoffen in Deutschland um gut 25 Prozent,gleichzeitig sind heutige Wirkstoffe wie z. B. die Neonikotinoide bis zu 7.000Mal giftiger als das früher eingesetzte Mittel DDT. Ein Pestizidreduktionsprogrammauf Landesebene sollte mindestens die folgenden Maßnahmen umfassen:

  • Anpassung des Förderprogramms FAKT: Erhöhung des Titels für denVerzicht auf chemisch-synthetische Produktionsmittel (D1) und für Herbizidverzichtim Ackerbau (E3). - Stärkere Förderung des Ökolandbaus (Umstellungs- und Beibehaltungsförderung)und Ausbau der landwirtschaftlichen Ausbildung und Beratungin Bezug auf pestizidfreie Anbaumethoden.
  • Erweiterung des Verbots von Pestiziden in Wasser- und Quellschutzgebieten,um Wirkstoffe wie Glyphosat und Neonikotinoide in der Schutzgebiets-und Ausgleichs-Verordnung (SchALVO) unter § 4.
  • Erweiterung des Pestizidverbots nach § 34 NatSchG auf intensiv genutzteland- und fischereiwirtschaftliche Flächen innerhalb von Naturschutzgebieten,Kern- und Pflegezonen von Biosphärengebieten, flächigen Naturdenkmalen,FFH-Lebensraumtypen in FFH-Gebieten und § 30/§ 33-Biotopen.
  • Vollständiger Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide auf landeseigenenFlächen, egal ob auf Grünanlagen und Grünflächen landeseigenerLiegenschaften, auf Staatsdomänen oder auf verpachteten landwirtschaftlichenLandesflächen.
  • Engagierter Einsatz des Landes auf Bundes- und EU-Ebene für ein Verbotder gefährlichsten Herbizide (z.B. Glyphosat) und Insektizide(z.B. Neonikotinoide) sowohl in Haus- und Kleingärten als auch in derLandwirtschaft und eine Überprüfung der Rechtslage, ein entsprechendesGesetz auf Landesebene erlassen zu können.

2. Lebensräume und Nahrung der Insekten sichern


Arten- und blütenreiches Grünland (Wiesen und Weiden), Saumstrukturenentlang von Schlaggrenzen, Wald- und Gewässerränder mit Hochstauden,krautigen Pflanzen und Gräsern sowie Brachen und Blühflächen auf Äckernsind wichtige Insektenlebensräume. Um sie zu sichern und zu erweitern, solltedas Land die folgenden Maßnahmen ergreifen:

  • Anpassung des Förderprogramms FAKT durch Zulassung mehrjährigerBlühmischungen und Aufnahme einer Prämie für die Heufütterung vonMilchkühen und den Ausschluss von Silagegewinnung und Gülleausbringungauf artenreichem Grünland.
  • Start eines gut ausgestatteten Umsetzungsprogramms für den landesweitenBiotopverbund. Im Rahmen dieses schlagkräftigen Programmes solltenöffentliche und private Körperschaften finanzielle Mittel erhalten, umgroßflächige Biotopverbundmaßnahmen umzusetzen, die auch für die Insektendie grüne Infrastruktur des Landes bilden.
  • Gesetzliche Unterschutzstellung von Streuobstwiesen, FFH-Mähwiesenund Magerrasen nach § 33 NatSchG, um den Einsatz von chemisch-synthetischenPestiziden, Entwässerungsmaßnahmen und die Ausbringungvon mineralischem Stickstoffdünger, Gülle und Gärresten in diesen Gebietenauszuschließen.

3. Insekten-Monitoring

Die Forschungsergebnisse zum Insektenrückgang sind lückenhaft, weil esbisher kein staatliches Monitoring gibt.

  • Die Landesregierung sollte die LUBW beauftragen, in Zusammenarbeitmit den Naturkundemuseen und den Naturschutzverbänden einen landesweitenInsekten-Monitoring-Plan aufzustellen und umzusetzen

o mit regelmäßigen standardisierten Kartierungen in den FFH- und Naturschutzgebieten für wertgebende Insektenarten

o mit einem landesweiten Stichprobennetz für Massenermittlungen.

Windenergie: Gutachten-Check belegt eklatante Mängel

Gemeinsame Pressemitteilung von NABU, LNV, BUND Baden-Württemberg

NABU, LNV und BUND fordern Qualitätsoffensive / Naturverträgliche Energiewende braucht verlässliche Gutachten

Stuttgart - NABU, BUND und LNV haben heute (7.9.) das Ergebnis ihres Qualitäts-Checks von Windenergiegutachten vorgestellt. Die drei großen Natur- und Umweltschutzverbände hatten artenschutzrechtliche Gutachten, die bei der Genehmigung von Windenergieanlagen eine Schlüsselrolle spielen, einer umfangreichen Prüfung unterzogen. "Das Ergebnis unserer Prüfung ist ernüchternd", sagt der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle. "Leider hat sich unser Anfangsverdacht bestätigt, dass die Gutachten teilweise in erheblichem Umfang methodische Mängel aufweisen." Die BUND-Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender kritisiert: "Im Einzelfall reichen die Gutachten nicht aus, um eine fundierte naturschutzfachliche Bewertung möglicher Standorte für Windenergieanlagen vorzunehmen. Und die Genehmigungsbehörden in den Landratsämtern prüfen sie nicht genügend und genehmigen zu lasch." Die Landes-Chefin des BUND fordert: "Damit die Gutachten in der Praxis auch wirklich wirksam sind, müssen die Behörden in Zukunft Nachbesserungen von den Betreibern einfordern."

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Umwelttipps für Geflüchtete

Der BUND Konstanz hat im Rahmen eines Projekts einen Flyer mit Umwelt- und Energiespartipps für Geflüchtete entwickelt. Er umfasst die Themen Mülltrennung, Energiesparen im Haushalt, nachhaltige Mobilität uvm. Der Flyer soll den Geflüchteten helfen sich umweltbewusst zu verhalten und dabei auch noch Geld zu sparen.
Unterstütz wurde der der BUND Konstanz bei den Flyern von der Stadt Konstanz und von B-Welcome. 

Die Flyer gibt es hier zum Runterladen:

Flyer auf Deutsch

Flyer auf Arabisch

Flyer auf Englisch

 

 



Umwelttipps für Geflüchtete

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